Transporteure wehren sich gegen geplante LSVA-Erhöhung
publiziert: Freitag, 7. Mai 2004 / 15:09 Uhr

Bern - Die Transporteure machen Druck auf den Bundesrat: Die geplante Erhöhung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) könne die Branche nicht mehr selber tragen. Es sei daher mit einem massiven Anstieg der Kosten zu rechnen.

Es wird erwartet, dass der LSVA-Aufschlag bei 50 Prozent liegen wird.
Es wird erwartet, dass der LSVA-Aufschlag bei 50 Prozent liegen wird.
Die Effizienzsteigerungen und betriebliche Optimierungen in der Branche seien bereits ausgereizt, schreiben die Dachverbände in einem gemeinsamen Communiqué. Dieses ist unterzeichnet vom Schweizerischen Nutzfahrzeugverband, dem Verband Schweizerischer Speditions- und Logistikunternehmen und dem Swiss Shippers´ Council.

Fest steht bisher einzig, dass die LSVA per 1. Januar 2005 erhöht werden soll, wie Davide Demicheli, Sprecher des Bundesamtes für Verkehr (BAV), auf Anfrage sagte. Diese Erhöhung ist durch das Landverkehrsabkommen mit der EU und die schweizerische Gesetzgebung begründet.

Die Branchenverbände gehen davon aus, dass der LSVA-Aufschlag in der Grössenordnung von 50 Prozent liegen wird. Diese fiskalische Zusatzbelastung könne die Branche jedoch nicht selber tragen. Die Transportkosten auf der Strasse würden deshalb ab Anfang 2005 massiv steigen.

Am 22. Juni werde die Schweiz mit der EU am nächsten gemischten Ausschuss über die Erhöhung der LSVA beraten, sagte Demicheli. Der Bundesrat werde demnächst einen Entscheid fällen und ein Verhandlungsmandat vorlegen.

Im Januar und Februar dieses Jahres war eine informelle Vernehmlassung durchgeführt worden. Darin wurden verschiedene Modelle zur Diskussion gestellt.

Ende Februar hatte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation erste Schätzungen zur Erhöhung der LSVA vorgelegt. Diese werde voraussichtlich ab 2005 von heute 1.6 auf 2.4 Rappen pro Tonnenkilometer erhöht werden, hiess es damals. Eine Fahrt mit einem 40-Tonnen Fahrzeug durch die Schweiz werde dann rund 300 Franken kosten.

(fest/sda)

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