Am Donnerstag
Trauerfeier für Opfer des F/A-18-Absturzes
publiziert: Dienstag, 29. Okt 2013 / 14:08 Uhr
Das Unglück löste in der Bevölkerung grosse Anteilnahme aus.
Das Unglück löste in der Bevölkerung grosse Anteilnahme aus.

Luzern - Nach dem Absturz eines Armeeflugzeugs letzte Woche in Alpnachstad OW nehmen Familie, Freunde und Armee am Donnerstag Abschied von den beiden Opfern. Die Anteilnahme in der Bevölkerung ist gross. Die Luftwaffe erreichten bislang dutzende Kondolenzschreiben.

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Für den verunglückten Piloten der Fliegerstraffel 11 findet am Donnerstagnachmittag auf dem Militärflugplatz Meiringen BE eine Abschiedsfeier statt, wie aus der am Dienstag publizierten Todesanzeige hervorgeht. Eine Beerdigung ist nicht vorgesehen.

Der Feier beiwohnen werden Familie, Kameraden und Angehörige. Teilnehmen wird auch Luftwaffe-Kommandant Aldo Schellenberg, wie Luftwaffe-Sprecher Jürg Nussbaum auf Anfrage sagte.

Bundespräsident Ueli Maurer werde voraussichtlich nicht anwesend sein. Eine Teilnahme von Armeechef André Blattmann sei noch offen, sagte Nussbaum am Dienstag.

Der ebenfalls verunglückte Fliegerarzt soll am Donnerstagmorgen in seiner deutschen Heimat Villingen beigesetzt werden. Unter den Trauergästen wird ebenfalls der Schweizer Luftwaffe-Kommandant erwartet.

Trauer-E-Mails und Einträge im Gästebuch

Das Unglück löste in der Bevölkerung grosse Anteilnahme aus. Bei der Luftwaffe seien bisher dutzende Kondolenzschreiben vor allem per E-Mail eingegangen, sagte Luftwaffe-Sprecher Jürg Nussbaum.

«Darunter sind viele Schreiben von Menschen, welche die Absturzopfer nicht persönlich gekannt haben», sagte Nussbaum. Die Briefe würden den Angehörigen weitergeleitet.

Auch auf der Webseite der Fliegerstaffel 11 äusserten Personen aus dem In- und Ausland in bislang über 75 Einträgen ihre Betroffenheit über das Unglück und sprechen den Angehörigen ihr Beileid aus. «Ich wünsche Euch viel Kraft und tröstende Worte. Mögen die beiden ihren letzten grossen Flug in Frieden antreten», heisst es etwa.

Der Absturz ereignete sich am vergangenen Mittwoch kurz vor 14 Uhr. Bei einem Trainingsflug prallte ein doppelsitziger F/A-18-Kampfjet aus noch unbekannten Gründen in die Felswand beim Lopper nahe Alpnachstad OW. Beide Insassen kamen dabei ums Leben.

(bg/sda)

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