Triathlon Weltcup: McMahon musste aufgeben
publiziert: Samstag, 31. Aug 2002 / 21:57 Uhr

Lausanne - Vorjahressieger Reto Hug war als Dreizehnter bestklassierter Schweizer an den Triathlon-Weltcuprennen der Männer und Frauen in Lausanne. Nicola Spirig war mit Rang 15 die beste Schweizerin. Olympiasiegerin Brigitte McMahon musste das Rennen aufgeben.

Brigitte McMahon.
Brigitte McMahon.
Es siegten der letztjährige tschechische Europameister Filip Ospaly sowie die amerikanische Weltmeisterin

Reto Hug hatte in Uster nach über zwei Monaten gesundsheitsbedingter Pause sein Comeback über die olympische Distanz gegeben (Rang 2). «Doch an meinem ersten Weltcuprennen der Saison lief es mir nun schon deutlich besser. Die Wettkampfhärte kommt wieder», bilanzierte der 27-jährige Ostschweizer mit Basler Wohnsitz.

Im Hinblick auf die Weltmeisterschaften vom zweiten November-Wochenende stimme ihn der Formanstieg zuversichtlich. Hug wird bereits am nächsten Samstag am ersten Weltcuprennen von Hamburg wieder starten. Anschliessend bestreitet er im September noch die Weltcup-Rennen von Nizza und Madeira (Por).

Schweizer Meister Sven Riederer (19.) überzeugte bei seiner Weltcup-Premiere als zweitbester Schweizer vollauf. Der 21-jährige Zürcher imponierte im 68-köpfigen Männer-Feld mit der zehntbesten Schwimmzeit. Und im Laufen lieferte er sich lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Reto Hug. Lokalmatador Didier Brocard, der im Finish des Radparcours zusammen mit dem Belgier Axel Zeebroeck davongezogen war, hatte die abschliessende Laufstrecke noch als Zweiter mit rund 15 Sekunden Vorsprung auf das erste Verfolgerfeld in Angriff genommen. Doch im Ziel musste er sich mit Rang 24 bescheiden.

Der Lausanne-Sieger und diesjährige EM-Zweite Ospaly feierte dank einer imponierenden Laufbestzeit von 30:36 Minuten seinen ersten Weltcup-Sieg überhaupt. Zweiter wurde der Weltranglisten-Zweite Greg Bennett (Au), Dritter der zweifache Lausanne-Sieger Andrew Johns (Gb). Frauensiegerin Siri Lindley verwies bei ihrem vierten Weltcup-Saisonerfolg in Serie die Kanadierin Jill Savage und die belgische Europameisterin Kathleen Smet auf die weiteren Plätze. Schweizerinnen ohne Chance

Die Schweizerinnen konnten nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Spirig war als 27. mit 94 Sekunden Rückstand auf die beste Schwimmerin aus dem Wasser gekommen. Im abschliessenden Laufen machte sie dann noch etliche Ränge gut. «Die Bilanz bei den Männern ist gut, jene bei den Frauen litt unter der Aufgabe von Brigitte McMahon», stellte Nationalcoach Martin Rhyner fest.

McMahon hat zu wenig Schlaf

Die als gute Schwimmerin bekannte Brigitte McMahon fand einfach nicht ins Rennen und kam bereits abgeschlagen aus dem Wasser. «Ich fühlte mich schon vor dem Start ziemlich schlapp, da ich wegen des Unwohlseins von Sohn Dominic nur zu wenig Schlaf kam. Und schon beim Schwimmen bekam ich dann zahlreiche Schläge einer Konkurrentin ab, die mir das Schwimmgefühl raubten. Und auf der Radstrecke erfuhr ich dann von Mike (ihrem Ehemann -- Red.), dass es Dominic noch nicht besser ging. Deshalb stieg ich aus.»

McMahon will vor Cancun voraussichtlich nur noch ein Weltcuprennen bestreiten; vor dem WM-Vorbereitungslager in Florida möchte sie noch auf Madeira starten. Zunächst bestritt sie in Lausanne aber noch das Abschlussrennen im Rahmen des Credit Suisse Circuit.

(sda)

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