
www.brenda-maeder.ch

www.michaelkoepfli.ch

www.oberbeck.ch

www.juso.ch
Spaniens Nationalspieler wurden am späten Montagabend in Madrid triumphal empfangen, nachdem sie Innsbruck kurz vor 20 Uhr verlassen hatten. Die Sondermaschine, die die Kicker zurück in die Heimat flog, war schon ganz auf Europameister getrimmt. In Riesenlettern prangte am Rumpf der Boeing 757-200 «Campeones - Seleccion Espanola de Futbol!»
Im offenen Bus wurden die Europameister vom Madrider Flughafen durch ein rotgelbes Menschen- und Fahnenmeer in die Innenstadt auf den Place de Colon geführt. «Viva Espana», «Somos campeones» riefen ihnen die Massen zu und Luis Aragones wurde aufgefordert, Nationaltrainer zu bleiben. Fast sämtliche TV-Stationen sendeten Spezialausgaben mit Liveschaltungen.
44 Jahre währenden Durstrecke
Nach dem Ende der 44 Jahre währenden Durstrecke kannte der Jubel und die Begeisterung in Spanien keine Grenzen. Millionen von Fans stürmten nach dem EM-Triumph im ganzen Land die Strassen, auch in der katalanischen Metropole Barcelona.
Als um 22.36 Uhr in Wien der Schlusspfiff fiel, brach in ganz Spanien der Jubel aus. «Campeones, campeones!», skandierten Millionen von Fans von Galicien im Norden bis Andalusien im Süden, während Hunderttausende mit rotgelben Fahnen auf die Strassen strömten und inmitten von Hupkonzerten ihre «Seleccion» feierten.
Die grösste Fiesta stieg auf dem Kolumbus-Platz in Madrid, wo rund 70'000 Menschen den 1:0-Sieg im EM-Final auf einer Grossleinwand verfolgt hatten. «Ich kann es noch gar nicht fassen», schrie ein junger Mann, während ihm die Freudestränen über die Wangen liefen und im Hintergrund ein «Que viva España» ertönte.
Stolzer Ministerpräsident
So wie er kannten viele Spanier ihre Nationalmannschaft bei internationalen Turnieren bislang nur als ewigen Verlierer. 44 Jahre musste das Land auf den zweiten EM-Titel warten. Beim Sieg zuvor 1964 herrschte noch Diktator Francisco Franco.
«Ich bin stolz, als erster Regierungschef seit der Rückkehr zur Demokratie diesen Sieg feiern zu können», sagte deshalb Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Und er liess einen Satz folgen, mit dem er Millionen seiner Landsleute aus der Seele sprach: «Das Beste kommt noch. Jetzt holen wir den Weltmeistertitel.»
Auch Königin Sofia, sonst die Zurückhaltung selbst, liess sich auf der Ehrentribüne von der Begeisterung anstecken. Als das Tor von Fernando Torres zum 1:0 fiel, sprang sogar die 69-Jährige von ihrem Sitz auf und wäre König Juan Carlos am liebsten um den Hals gefallen.
Dieser trug die selbe weissblaue Krawatte, mit der er Spanien bereits im Halbfinal Glück gebracht hatte. «Wir haben gelitten, aber es hat sich gelohnt. Ich freue mich für die Jungs und für unser Land», sagte der 70-jährige Monarch.
«Spanien ist verrückt geworden»
Diese Freude brachten die Spanier landesweit zum Ausdruck. Egal ob auf den Kanarischen Inseln, auf Mallorca, in Barcelona, Bilbao im Baskenland, Valencia oder Sevilla -- überall feierten die Menschen ausgelassen bis tief in die Nacht. «Spanien ist verrückt geworden», stellte die Zeitung «El Pais» fest.
(smw/Si)




19:01
SP setzt auf Fehr und Sommaruga18:55
Schweizer Börse im Hoch18:19
Kim Kardashian spielt sich in '90210' selbst18:09
Etappe an Petacchi - Gilbert weiter Leader18:03
Hambüchen und Kaeslin am Swiss Cup18:03
Fidel Castro verteidigte das Atomprogramm des Iran17:53
Hurrikan «Earl» nimmt Kurs auf Ferienparadies Cape Cod17:21
SVP und die Grünen haben ihre Kandidaten nominiert17:11
Ex-Nationalspieler Penev übernimmt Litex Lovetsch17:10
Svanberg und Clément in den Finalrunden17:08
Beth Ditto: Überzeugte Fett-Aktivistin| wetter.ch | ||||||||
| FR | SA | SO | MO | DI | MI | |||
| Zürich | 11°C | 17°C | ||||||
| Basel | 10°C | 18°C | ||||||
| St.Gallen | 11°C | 18°C | ||||||
| Bern | 11°C | 22°C | ||||||
| Luzern | 12°C | 22°C | ||||||
| Genf | 10°C | 24°C | ||||||
| Bellinzona | 13°C | 25°C | ||||||
| mehr Wetter von über 6000 Orten | ||||||||