Olympia - News: Skispringen
Triumphator Ammann bleibt bescheiden: «Ich bedauere Sven»
publiziert: Donnerstag, 14. Feb 2002 / 00:03 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Feb 2002 / 00:34 Uhr

Salt Lake City - Zwischen dem Tiefpunkt und dem beispiellosen Triumph einer jungen Sportler-Karriere lag gerade einmal ein Monat. Im Januar war Simon Ammann beim Skisprung-Weltcup in Willingen schwer gestürzt, am Mittwoch schaffte der 20-jährige Schweizer mit dem Sieg auf der Grossschanze als zweiter Springer das «Double» bei Olympischen Winterspielen.

Sven Hannawald bei seinem Aufsetzter nach der Landung.
Sven Hannawald bei seinem Aufsetzter nach der Landung.
Auch in der Stunde des Sieges vergass er seinen grössten Konkurrenten Sven Hannawald nicht, der seinen Sprung nicht stehen konnte und auf Platz vier zurückfiel. «Ich finde es schade, dass Sven gestürzt ist. Ich bedauere ihn, ganz klar», erklärte er und erinnerte an seinen schlimm aussehenden Sturz in Willingen.

Mit der Ruhe dürfte es in der nächsten Zeit jedoch erst einmal vorbei sein, denn in der Schweiz ist ein ähnlicher Rummel wie um Adam Malysz in Polen oder um die deutschen Skispringer entstanden. «Zum Glück bekomme ich nicht mit, was zu Hause abgeht. Ich bin froh, dass ich erst in zehn Tagen zu Hause bin», sagte der Gymnasiast, der noch ohne Weltcupsieg ist.

Der 1,71 m grosse und nur 55 kg schwere Ammann ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Als Hobby gibt er Snowboard fahren an. Seinen ersten Olympia-Coup auf der Normalschanze hat er nur kurz gefeiert: im Coffee-Shop des Olympischen Dorfes. Über das viele Geld, das er nun verdienen wird, macht sich Simon Ammann kaum Gedanken: «Die Schweiz ist berühmt für ihre guten Banken.»

(kil/sda)

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