Trotz Bauboom bleibt die Wohnungssuche schwierig
publiziert: Montag, 3. Sep 2007 / 12:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Sep 2007 / 15:36 Uhr

Neuenburg - Die Wohnungssuche bleibt in der Schweiz trotz reger Bautätigkeit schwierig, vor allem in den grossen Städten. Am Stichtag vom 1. Juni standen in der Schweiz 40 450 Wohnungen leer. Das sind 702 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor.

Die Leerstandsquote stieg leicht von 1,06 auf 1,07 Prozent.
Die Leerstandsquote stieg leicht von 1,06 auf 1,07 Prozent.
Die Leerstandsquote stieg damit leicht von 1,06 auf 1,07 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Noch vor zehn Jahren hatte diese Quote bei 1,82 Prozent gelegen. Bei Werten von unter 1 Prozent wird von Wohnungsnot gesprochen.

Besonders in städtischen Regionen ist dies der Fall: Auch im vergangenen Jahr zogen mehr Menschen vom Land oder aus dem Ausland in die Städte als abwanderten, wie die jüngste Bevölkerungsstatistik ergab. Trotz des momentan herrschenden Baubooms ist die Nachfrage daher grösser als das Angebot.

So wurden in der Stadt Zürich 2007 zwar mehr Wohnungen gebaut, diese sind bei einer Leerwohnungsziffer von 0,09 Prozent aber immer sofort vergeben, wie Regula Mühlebach, Geschäftsleiterin des Mieterverbands, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Knappe Baufläche in Genf

Im Kanton Genf spielt zudem die knappe Baufläche und die rigide Abbruchgesetzgebung eine Rolle: Alte Wohnhäuser dürfen nur selten abgebrochen und durch höhere Gebäude ersetzt werden.

Mit 0,19 Prozent verfügt Genf über die tiefste kantonale Leerwohnungsziffer in der gesamten Schweiz. Die höchsten Leerstandsquoten weisen dagegen die Kantone Glarus und Jura mit je 2,14 Prozent auf.

Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, müsste man nach Ansicht von Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbands, die Infrastruktur auf dem Land besser ausbauen. Dennoch lasse sich eine Regionalisierung nicht vermeiden: «Das ist ein Markt, der spielt», sagte Gmür.

(bert/sda)

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