Trotz Flutkatastrophe neue Gewalt in Thailand
publiziert: Mittwoch, 29. Dez 2004 / 11:25 Uhr

Bangkok - Ungeachtet der Flutkatastrophe, die über Thailand hereingebrochen ist, hält die Gewalt durch muslimische Extremisten im Süden des Landes an. Erneut wurde ein Lehrer von mutmasslichen muslimischen Separatisten erschossen.

Im Süden Thailands wollen Rebellen eine Abspaltung der Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani erzwingen.
Im Süden Thailands wollen Rebellen eine Abspaltung der Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani erzwingen.
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Das Attentat ereignete sich auf einem Markt in der Provinz Yala. Augenzeugen sagten der Polizei, zwei Männer, einer von ihnen mit der für Muslime typischen Kopfbedeckung, hätten von einem vorbeifahrenden Motorrad aus auf den Lehrer gefeuert.

Die Lehrervereinigung rief aus Protest gegen die neue Gewalt an allen Schulen der Provinz bis zum 3. Januar einen Ausstand aus. Erst vor einer Woche waren zwei Lehrer auf offener Strasse getötet worden.

In Pattani wurden unterdessen vier Bombenanschläge auf Wohnhäuser verübt. Über Opfer lagen zunächst keine Angaben vor. Nahe der Stadt Tak Bai in der Provinz Narathiwat wurden mehrere Polizisten bei der Explosion einer ferngezündeten Bombe verletzt, die unter einem Wachhäuschen versteckt war.

In Tak Bai waren Ende Oktober nach schweren Unruhen zwischen Muslimen und Sicherheitskräften etwa 80 Festgenommene erstickt oder zu Tode gedrückt worden, als sie mit Lastwagen in ein Militärlager gebracht werden sollten. Eine islamische Rebellenorganisation hatte danach Racheakte angedroht.

Die Rebellen wollen eine Abspaltung der drei mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani. 90 Prozent der thailändischen Bevölkerung sind Buddhisten, während sich nur 5 Prozent zum Islam bekennen.

(fest/sda)

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