Trotz Verbots; Fuchsjagden in Grossbritannien
publiziert: Dienstag, 27. Dez 2005 / 12:19 Uhr

London - Das erst zehn Monate alte Verbot der Hetzjagd auf Füchse in Grossbritannien wird offenbar weitgehend ignoriert.

Die Fuchsjagd habe eine lange Tradition und das Gesetz sei hinfällig.
Die Fuchsjagd habe eine lange Tradition und das Gesetz sei hinfällig.
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Tierschützer beklagten, dass sich zehntausende Jäger, Gehilfen und Schaulustige an traditionellen Fuchsjagden am Zweiten Weihnachtstag beteiligten.

Dabei seien vielfach illegale Methoden der Tötung angewendet worden. Bei mehr als 40 Prozent der insgesamt rund 250 Jagden habe es «glaubwürdige Anschuldigungen wegen Gesetzesverstössen» gegeben, erklärte die Liga gegen Grausamkeit im Sport (LACS).

Jagdsportverbände widersprachen den Angaben. Sie erklärten jedoch zugleich, das Gesetz zur Regulierung der Jagd sei praktisch so gut wie hinfällig.

Keine Treibjagd mehr

Das im Februar 2005 nach Jahre langen Auseinandersetzungen im Parlament erlassene Gesetz verbietet die Treibjagd auf Füchse und andere Tiere mit Hundemeuten.

Allerdings gibt es eine Reihe von dehnbaren Ausnahmeregelungen. So darf eine Hundemeute ein Beutetier verfolgen, wenn schliesslich höchstens zwei Jagdhunde einen Fuchs oder auch einen Hirsch den Jägern vor die Flinte treiben.

Zum Fangen und Töten der Füchse dürfen zudem auch Raubvögel eingesetzt werden, die wiederum von Hunden unterstützt werden dürfen.

(rr/sda)

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