Trotz gestörten Bordcomputers keine Evakuierung
publiziert: Freitag, 15. Jun 2007 / 20:36 Uhr

Houston - Drei Tage nach dem mysteriösen Computerabsturz auf der Internationalen Raumstation ISS stehen Raumfahrtexperten weiter vor einem Rätsel. Ein Neustart der Rechner im russischen Teil der ISS sei nicht erfolgreich gewesen.

Die Raumfähre «Atlantis» bleibt länger als geplant im Weltall.
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Es bestehe aber kein Grund, die Raumstation zu evakuieren, sagte ISS-Programmdirektor Mike Suffredini im Kontrollzentrum in Houston (Texas) weiter. «Die Crew ist nicht in Gefahr.»

Ein Techniker des Raumfahrtkonzerns RKK Energija sagte, am Samstag werde ein letzter Versuch unternommen. Falls auch dieser scheitert, könnte im Juli vom kasachischen Weltraumzentrum Baikonur aus ein Raumschiff zur Energieversorgung ins All geschossen werden.

Die Station verfüge über Sauerstoff für drei Monate und könne auch mit defekten Computern in der Umlaufbahn bleiben.

Eigentliches Problem Höhenkontrolle

Die NASA vermutet nach den Worten von Suffredini, dass die elektromagnetischen Felder eines Kabels oder einer Energiequelle dazu geführt haben, dass «Geräusche» entstehen und sich die Rechner in der Folge automatisch abschalten. Im russischen Teil der Raumstation waren am Mittwoch die Bord-, Kontroll- und Navigationsrechner ausgefallen.

Das eigentliche Problem sei die Höhenkontrolle der ISS, wenn die amerikanische Raumfähre «Atlantis» in der kommenden Woche zurückfliege, sagte Suffredini. An Lösungen werde gearbeitet.

Die NASA hatte den Aufenthalt der Raumfähre «Atlantis» im Weltall von elf auf 13 Tage verlängert, um einen Defekt am Hitzeschild des Shuttle bei einem weiteren Einsatz zu reparieren. Die Raumfähre ist seit Sonntag an der ISS angedockt.

(smw/sda)

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