Trotz verschärfter Bedrohung: Schweiz ist sicher
publiziert: Freitag, 4. Jul 2008 / 10:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Jul 2008 / 12:20 Uhr

Bern - Die Bedrohungslage in der Schweiz hat sich im Urteil von Direktor Jean-Luc Vez vom Bundesamt für Polizei (fedpol) verschärft. Doch hat die Schweiz insgesamt ein ruhiges Jahr hinter sich.

2 Meldungen im Zusammenhang
Das Bild der Bedrohung der inneren Sicherheit der Schweiz sei unscharf. Vez erklärte vor den Medien in Bern, ihm fehlten die Instrumente, um die Lage genau abzubilden.

Er bedaure, dass die Rechtskommission des Nationalrates das Bundesgesetz zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) an den Bundesrat zurückweisen wolle. Dieses Gesetz sieht den Einsatz von Wanzen und die Überwachung von Post, Telefon, Mail und Computer zur Terrorismusbekämpfung vor.

Dem fedpol sei es nicht möglich, mit seinen heutigen Mitteln ein genaues Lagebild herzustellen, sagte Vez. Das Bundesamt sei ausser Stande, die Informationsdefizite allein mit Meldungen von ausländischen Diensten zu decken.

Islamische Gewaltextremismus die grösste Bedrohung

Wie Vez in seinem veröffentlichten Jahresbericht «Innere Sicherheit der Schweiz» (BISS) schreibt, liegt die Schweiz mitten in der Gefahrenzone des Dschihadismus. Laut Vez bleibt der islamische Gewaltextremismus die grösste Bedrohung der inneren Sicherheit.

Dass es im letzten Jahr in der Schweiz mehrheitlich ruhig geblieben sei, sei erstaunlich. Vez führt dies auf einen «besonnenen Umgang» zwischen den verschiedenen in der Schweiz lebenden Gemeinschaften zurück. Dies schaffe Stabilität.

Letztes Jahr seien alle geplanten Anschläge in Europa misslungen oder verhindert worden, heisst es in dem fedpol-Bericht. In der Schweiz seien bisher keine dschihadistischen Zellen mit terroristischen Zielen erkannt und keine konkreten Vorbereitungen für einen Anschlag festgestellt worden.

Die organisierte Kriminalität namentlich aus Russland und dem Balkan blieb laut fedpol «auf relativ hohem Niveau» konstant. Die Zahl der rechts- und linksextremistischen Vorfälle in der Schweiz blieb mit 109 beziehungsweise 221 praktisch unverändert.

(dl/sda)

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Mögliche Gründe:
Es fehlen der Schweiz nach wie vor qualifizierte Fachkräfte, von denen Deutschland zwar selber nicht genug hat, diesen Fachkräften aber nicht genug bezahlen kann. Zugleich die studierten Deutschen keine schlechtere Arbeit abliefern als die Schweizer. Es ist sogar soweit, dass man Deutsche Mieter und Angestellte für besser hält als Schweizer. Gerade Vermieter loben deutsche Mieter aufgrund ihrer Reinlichkeit und Zuverlässigkeit.
Daraus ergibt sich für studierte Schweizer ein schwierigeres Umfeld. Was für den Schweizer Arbeiter die Polen, Rumänen und sonstigen, östlichen Bewohner sind (welche Ihnen die Arbeit wegnehmen, da sie günstiger anzustellen sind), sind für die Kaderstellen Bewerber aus der Schweiz die Deutschen.
Zum ersten Satz
Die zigtausend Deutschen können nur in der Schweiz arbeiten, wenn sie einen Arbeitsvertrag bekommen und mit wem schliessen sie diesen ab???
Warum stellen diese Schweizer Arbeitgeber denn keine Schweizer an???
Um Antwort wird gebeten.
Schaden
Jährlich wandern zigtausend Deutsche, Lehrer, Aerzte, Dentalhygienikerinnen, Elektriker in die Schweiz ein, in den Randkantonen stellen Grenzgänger einen beachtlichen, wachsenden Anteil an der aktiven work force.

Am lautesten ist die Kritik an der Schweiz in Kreisen, die dafür bezahlt sind, "Studien" und Artikel über die angebliche Misere anzufertigen - konkret und selbst aber herzlich wenig bis nichts zum Wohlergehen der Menschen beitragen. Wenn die UNO/ EU-Funktionäre die Schweiz kritisieren tun sie dies aus politischem Kalkül.

Anstatt das eigene, überbordende Steuersystem zu reformieren ist es leichter für den deutschen Finanzminister, das schweizerische zu torpedieren. Wessen Interessen vertritt er da? Wenn M. Doudou Diene unsere Nation als fremdenfeindlich bezeichnet, wem bringt die - völlig abwegige - Kritik was? Primär sichert er sich so seinen UNO-Job. Keine Rassisten - kein gutbezahlter Sonderberichterstatter ;-)

Die grösste Bedrohung für die Schweiz geht von Leuten aus, die sich an der Schweiz wie wir sie kennen, stören. Sie operieren bei weitem nicht nur im Ausland. Die Schweiz ist und war schon immer ein Sonderfall, und das ist als Kompliment gemeint. Weil sie ein Beispiel dafür ist, dass sich ein Volk durchaus selbst und sogar mit Erfolg regieren kann, wenn m an es dazu befähigt.

Sagen Sie das einmal einem Deutschen, der alle paar Jahre mal eine Regierung wählen darf und dann zusehen muss, wie die unteren und oberen "Volksvertreter" mit seinem Geld wursteln. Im übrigen jammern viele Schweizer auf - relativ gesehen - hohem Niveau. Fragen Sie den Napolitaner, ob ihm seine Regierung nicht ein wenig "stinkt", oder den Londoner, wieso Jugendliche reihenweise auf offener Strasse abgestochen werden ...oder ganz einfach mal sich selbst, wo Sie - bei gleichbleibendem sozialen Status - besser leben könnten als hier.

Zürich (1.), Genf (2.), Bern (9.) gehören zu den weltweit besten Städten in Sachen Lebensqualität, die sich nach 39 Kriterien bemisst: politische, soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, persönliche Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Bildungswesen, Verkehr. (Quelle: Mercer-Liste, Juni 2008)
Betrohungslage in der Schweiz sozialarbeit
die schweiz als staat ist kaum bedroht? aber wir müssen uns überlegen ob wir jährlich ändernden ausländergesetzen das vertrauen in die sicheren schweiz verlieren. Ausländer politik ist nicht das thema der angeblich stärkste Partei SVP. Sondern Aufgaben die das ganze schweizervolk lösen muss. Welchen Schaden Herr Blocher und Co. im Ausland angerichdet hat davon will
niemand sprechen? Nur zusammenarbet und vertraun bildende Massnahmen helfen
Menschen zu helfen.Dazu ist die Politik kaum in der lage? Dazu braucht es Schweizer die gewillt sind für jene Menschen einzustehen die am rande der Existenz stehen. Auf eine Ferienreise verzichten däfür im Ziel-Land Sozialarbeit leisten:Hans Zwettler
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