Hotelplan spürt die Krise in der Reisebranche
Trüber Herbst und Winter für Hotelplan
publiziert: Donnerstag, 24. Jan 2002 / 18:07 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Jan 2002 / 08:40 Uhr

Zürich - Wie andere Reisekonzerne steckt auch Hotelplan in einer schwierigen Phase. Die Migros-Tochter hat nach den Anschlägen vom 11. September bis Ende Oktober 50 Millionen Franken verloren. Dazu kommt ein Umsatzeinbruch von 22,5 Prozent seit Beginn der Wintersaison.

Schweizerinnen und Schweizer haben in den vergangenen Monaten etwas die Reiselust verloren: Hauptbetroffen sind entfernte Destinationen wie Ägypten oder die Arabischen Emirate, wie Hotelplan zur Eröffnung der Schweizer Ferien-, Freizeit- und Sportmesse in Bern bekannt gab.

Spanien bleibt die mit Abstand am meisten gewählte Destination. Sie trug 95 Millionen Franken zu den Hotelplan-Einnahmen bei. Dahinter folgen Griechenland und die Vereinigten Staaten. Wachstumszahlen von 100 Prozent und mehr wurden mit Reisen in die Türkei und nach Thailand erzielt.

Hotelplan werde vorerst die Strategie nicht ändern. Der Konzern werde sein Angebot aufrechterhalten, um nicht Marktanteile zu verlieren, hiess es. Auch die Preise blieben im Vergleich zum Vorjahr praktisch gleich.

(sk/sda)

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