Hälfte des Kabinetts ist für raschen Abzug:
Truppenabzug aus Südlibanon: Massiver Druck auf Barak
publiziert: Sonntag, 13. Feb 2000 / 16:48 Uhr

Jerusalem - Der Druck auf den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak für einen umgehenden Truppenabzug aus Südlibanon wird grösser. Mehr als die Hälfte seiner Kabinettsminister ist für einen Abzug mit oder ohne Friedensabkommen spätestens bis Mai dieses Jahres.

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Das berichteten israelische Medien am Sonntag. Dutzende von Eltern bitten inzwischen angesichts der Verluste telefonisch die Armee-Kommandanten darum, ihre Söhne freizustellen, schrieb die Zeitung «Jedioth Achronoth».
Der Vater des israelischen Soldaten, der am Freitag durch den direkten Treffer einer Rakete der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getötet wurde, hatte die «Givati»-Einheit seines Sohnes vor 17 Jahren selbst eingerichtet. Oberst Arieh Itach rief Barak am Sonntag im Radio auf, die Soldaten so schnell wie möglich aus der «Sicherheitszone» abzuziehen.
Er nannte die Soldaten weinend «Kanonenfutter» und sagte: «Dieses Schlachten ist schrecklich. Ich hoffe, mein Sohn wird das letzte Opfer sein.» Innerhalb der vergangenen zwei Wochen sind in Libanon sieben israelische Soldaten getötet worden.

Barak hat einen Abzug aus der seit 1985 von Israel kontrollierten Sicherheitszone bis Juli dieses Jahres zugesagt. Der Regierungschef will den Rückzug jedoch nach Angaben von «Jedioth Achronoth» ungeachtet der massiven Forderungen nicht vorverlegen.
Vertraute Baraks sagten dem Blatt, er wolle sich weiterhin um einen Abzug im Rahmen eines Friedensabkommens mit Syrien bemühen. Nur wenn es bis April oder Mai klar werde, dass es dazu keine Chance mehr gebe, werde er den Abzug bis Juli anordnen.

(ba/sda)

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