Nach erster Meinungsumfrage liegt Syriza-Partei mt 23 Prozent vorne
Tsipras kann laut Umfrage mit Wahlsieg seiner Partei rechnen
publiziert: Freitag, 28. Aug 2015 / 09:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 28. Aug 2015 / 10:18 Uhr
Tsipras war zurückgetreten, weil er sich als Ergebnis eines neuen Wahlgangs eine stärkere Unterstützung des Volkes für seine Reformpolitik erhofft.
Tsipras war zurückgetreten, weil er sich als Ergebnis eines neuen Wahlgangs eine stärkere Unterstützung des Volkes für seine Reformpolitik erhofft.

Athen - Griechenlands zurückgetretener Ministerpräsident Alexis Tsipras kann sich laut einer Umfrage Hoffnungen auf einen Sieg bei den Neuwahlen am 20. September machen.

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In der ersten aussagekräftigen Meinungsumfrage nach dem Tsipras-Rücktritt in der vergangenen Woche lag dessen Syriza-Partei mit 23 Prozent vorne, wie die Zeitung «Efimerida Ton Syntakton» am Freitag berichtete.

Deutlich dahinter rangierte in der Befragung der Meinungsforscher von ProRata mit 19,5 Prozent die konservative Partei «Neue Demokratie». Allerdings zeigten sich 25,5 Prozent der Wähler noch unschlüssig, für wen sie letztlich stimmen wollten.

Die neue Bewegung «Volkseinheit», die sich erst vor wenigen Tagen von Syriza im Streit über das neue Spar- und Hilfsprogramm abgespalten hatte, unterstützten nur 3,5 Prozent der Befragten. Tsipras bisheriger Koalitionspartner, die rechtsgerichteten «Unabhängigen Griechen» (Anel) blieben mit 2 Prozent gar unter der für den Parlamentseinzug notwendigen 3-Prozent-Schwelle.

Vassiliki Thanou als Chefin einer Übergangsregierung

Insgesamt übertrafen nach der Meinungsumfrage acht Parteien diese Marke. Sie haben damit gute Aussichten, ins neue Parlament einzuziehen.

In Griechenland wurde am Donnerstag die bisherige Präsidentin des höchsten Gerichtshofes des Landes, Vassiliki Thanou, zur Chefin einer Übergangsregierung bis zu den Neuwahlen ernannt. Sie soll am Freitag ihr Kabinett vorstellen.

Tsipras war zurückgetreten, weil er sich als Ergebnis eines neuen Wahlgangs eine stärkere Unterstützung des Volkes für seine Reformpolitik erhofft. Diese Politik ist die Bedingung für neue Milliardenhilfen im Rahmen eines dritten Rettungsprogramms der europäischen Partner.

(jbo/sda)

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