Tsunami-Opfer brauchen Arbeit und Unterkunft
publiziert: Montag, 7. Feb 2005 / 14:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Feb 2005 / 16:18 Uhr

Genf - Nach der Flutkatastrophe im Indischen Ozean sind der UNO zufolge eine Million Menschen in den kommenden sechs Monaten auf Hilfe angewiesen. Nötig sind vor allem Arbeitsmöglichkeiten und Unterkünfte.

Die Menschen brauchen in erster Linie wieder ein Dach über dem Kopf und Arbeit.
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Wichtig ist, dass die Menschen zurück zur Arbeit gehen können, sagte Margareta Wahlstrom, stellvertretende Koordinatorin der UNO-Hilfe nach einem fünfwöchgen Aufenthalt in der betroffenen Region in Genf.

Die grösste Herausforderung bestehe in der Provinz Aceh, im Norden der indonesischen Insel Sumatra. Es wird Jahre dauern bis die Infrastruktur - Strassen, Schulen, Gebäude - wieder aufgebaut ist und eine Grundlage für die Wirtschaft bilden kann.

Keine Abhängigkeit schaffen

In Aceh seien zwischen 300 000 und 600 000 Menschen während sechs bis zwölf Monaten auf Unterstützung angewiesen, sagte sie. In Sri Lanka brauchen rund 100 000 Menschen Hilfe und auf den Malediven 20 000 Menschen. Wahlstrom betonte, es sei wichtig, keine Abhängigkeit zu schaffen. Gebt den Fischern Boote, damit sie fischen können, sagte sie.

Von dem Spendenaufruf in der Höhe von 977 Mio. Dollar habe die UNO bislang 360 Mio. erhalten, sagte Wahlstrom weiter. 901 Mio. Dollar seien zugesagt worden. Die UNO rufe daher die Geberländer auf, die Gelder möglichst rasch auch zu überweisen, damit mit dem Wiederaufbau begonnen werden könne.

(fest/sda)

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