Nach heftigem Erdbeben
Tsunami-Warnung in Alaska aufgehoben
publiziert: Freitag, 2. Sep 2011 / 14:45 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Sep 2011 / 15:42 Uhr
Ein heftiges Erdbeben hat den westlichen Zipfel Alaskas erschüttert.
Ein heftiges Erdbeben hat den westlichen Zipfel Alaskas erschüttert.

Washington - Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Freitag den westlichen Zipfel Alaskas erschüttert. Die Behörden gaben für Alaskas Küsten eine Tsunami-Warnung aus, hoben sie nach einer Stunde aber wieder auf.

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Das Zentrum des Bebens lag in 35 Kilometern Tiefe. Der Erdstoss habe sich am Vormittag (Ortszeit) auf den Aleuten-Inseln ereignet, etwa auf halber Strecke zwischen Nordamerika und dem Osten Russlands, teilte die US-Erdbebenwarte mit. In der ersten Meldung war eine Stärke von 7,1 angeben worden.

Rund eine halbe Stunde nach dem ersten Beben traf ein Nachbeben der Stärke 4,5 erneut die Region. Opfer oder Schäden gab es offenbar keine.

Die Tsunami-Warnung des Alaska-Erdbebenzentrums galt für einige Küstengegenden der Aleuten, sie wurde bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Es sei nur geringer Wellengang festgestellt worden, erklärten die Behörden. Einige Bewohner der betroffenen Gebiete hätten höheres Gelände aufgesucht. Bei den Warnzentren für den Pazifik und Hawaii wurde kein Alarm gegeben.

Häufige Beben

Die Inselkette der Aleuten liegt bogenförmig zwischen Nordamerika und Asien am südlichen Rand des nordpazifischen Beringmeers. Die Reihe besteht aus mehr als 150 Inseln, auf denen nur wenige Menschen leben - die meisten von Fischfang oder der Pelztierjagd.

Erdbeben gibt es in Alaska häufig. Das letzte grosse Beben in Alaska mit einer Stärke von 9,2 und einem Tsunami gab es im März 1964, dabei kamen 128 Menschen ums Leben.


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(nat/sda)

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