Türkei drängt nicht nach Truppenentsendung
publiziert: Samstag, 18. Okt 2003 / 17:46 Uhr

Istanbul - Die Türkei drängt nach den Worten von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan nicht danach, Truppen nach Irak zu schicken. Voraussetzung sei, dass Irak die türkischen Truppen auch wirklich wünsche, sagte er in Ankara.

Für Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident der Türkei, kommt ein türkischer Truppeneinsatz nur auf Wunsch des Irak in Frage.
Für Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident der Türkei, kommt ein türkischer Truppeneinsatz nur auf Wunsch des Irak in Frage.
Ankara wolle zur Stabilität im Nachbarland beitragen. Doch wenn das irakische Volk niemanden wolle, könne man nichts machen, sagte Erdogan zum Abschluss eines Treffens von Mittelmeerländern auf Mallorca vor Journalisten, wie türkische Medien berichteten.

Mit der geplanten Entsendung türkischer Soldaten sei Ankara einer Forderung der USA nachgekommen. Wenn es gewünscht wird, gehen wir, wenn nicht, gehen wir nicht, sagte der türkische Regierungschef.

Eine Beteiligung der Türkei an der Stabilisierungstruppe ist in Irak vor allem bei kurdischen Politikern, aber auch beim provisorischen Regierungsrat auf Ablehnung gestossen.

Das türkische Parlament hatte der von der Regierung geplanten Truppenentsendung Anfang der vergangenen Woche zugestimmt. Seither ziehen sich die Gespräche zwischen Washington und Ankara über eine mögliche Stationierung türkischer Soldaten in Irak in die Länge.

Im Gegensatz zur Türkei hat Südkorea beschlossen, weitere militärische und finanzielle Unterstützung zur Stabilisierung Iraks zu leisten. Die Regierung in Seoul gibt damit einer Bitte der USA nach.

Die zusätzlichen Soldaten sollen helfen, den Wiederaufbau des kriegsgeschädigten Landes und den Frieden in der Region voranzutreiben, teilte das Präsidialamt nach einer Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrats mit. Allerdings sind die Zahl der Soldaten, Art der Einheit sowie der Zeitpunkt ihres Einsatzes noch unbekannt.

(tr/sda)

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