Nach zwei Wochen
Türkei hebt Twitter-Verbot auf
publiziert: Donnerstag, 3. Apr 2014 / 12:29 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Apr 2014 / 17:10 Uhr
Selbst Staatspräsident Abdullah Gül (l.) widersetzt sich den Massnahmen der Regierung unter Erdogan (r.).
Selbst Staatspräsident Abdullah Gül (l.) widersetzt sich den Massnahmen der Regierung unter Erdogan (r.).

Istanbul - Die Türkei hat die international scharf kritisierte Blockade des Online-Kurznachrichtendienstes Twitter nach zwei Wochen aufgehoben. Dies teilte ein Vertreter der Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag mit. Das Verfassungsgericht hatte am Tag zuvor die von der Regierung veranlasste Twitter-Blockade als Verstoss gegen die Meinungsfreiheit gewertet.

11 Meldungen im Zusammenhang
Twitter war kurz vor der Kommunalwahl auf Betreiben von Erdogan blockiert worden. Der Ministerpräsident hatte zuvor die Verbreitung immer neuer Korruptionsvorwürfe im Internet kritisiert.
Auch der Google -Videodienst YouTube wurde von der Telekom-Aufsicht (TIB) blockiert, hier stehen Gerichtsentscheidungen noch aus.

Der türkische Präsident Abdullah Gül hatte sich in den vergangenen Wochen demonstrativ über die Verbote hinweggesetzt und sowohl auf Twitter als auch auf YouTube Stellungnahmen verbreitet.

(ww/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Ankara - In der Türkei hat das Verfassungsgericht heute ... mehr lesen
Was ein einzelner Buchstabe alles ausmachen kann...
Ankara - Der türkische Journalist ... mehr lesen
Ankara - Der Online-Kurznachrichtendienst Twitter hat zwei Nutzerkonten ... mehr lesen 1
Twitter gibt keine Nutzerinformationen an die türkische Regierung weiter.
Ministerpräsident Erdogan setzt weiter umstrittene Gesetze um. (Archivbild)
Ankara - Das türkische Parlament hat eine umstrittene Geheimdienstreform gebilligt, die die Befugnisse des nationalen Nachrichtendienstes (MIT) erheblich ausweitet. mehr lesen
Ankara - Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat dem bis vor kurzem in seinem Land gesperrten Internetdienst Twitter Steuerbetrug vorgeworfen. «Dagegen werden wir vorgehen», sagte er am Samstag im türkischen Fernsehen. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Die Twitter-Sperre in der Türkei sorgt für weltweites Aufsehen. (Symbolbild)
Ankara - Das türkische Verfassungsgericht hat die von der Regierung verhängte Sperrung des Kurznachrichtendienstes Twitter für illegal erklärt. Das Verbot verstosse aus Sicht ... mehr lesen
Istanbul - Nach dem international kritisierten Twitter-Verbot hat die türkische Regierung laut Medienberichten nun auch eine Zugangssperre für das Online-Videoportal YouTube angeordnet. Der Schritt sei wegen der Veröffentlichung abgehörter Gespräche erfolgt. mehr lesen  1
Istanbul - Im Streit um den Kurznachrichtendienst Twitter hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan eine juristische Schlappe hinnehmen müssen. Das Verwaltungsgericht von Ankara ordnete am Mittwoch die Aufhebung der landesweiten Twitter-Sperre an. mehr lesen  1
Die...
heutige Türkei ist nur marginal anders als die Türkei vor 10 Jahren. Die kulturell-politische Inkompatibilität mit Europa sitzt viel tiefer als in rechtlichen Formalien oder wirtschaftlichen Kennzahlen. Die Idee, die Türkei innerhalb einer Generation europäisieren zu können war immer schon Schwachsinn.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Das Ausstellen einer Rechnung ist in der Schweiz rechtlich genau geregelt. Besonders Jungunternehmer und Startups sehen sich zu Beginn mit einer grossen Zahl verschiedener Anforderungen in diesem Bereich konfrontiert. Dabei herrscht Unklarheit darüber, welche Fallstricke tatsächlich beachtet werden müssen, um ein gesetzlich gültiges Papier abzugeben. Wir haben den Fokus deshalb auf die wichtigsten Grundlagen gelegt, die es zu beachten gilt. mehr lesen 
Schiedsgericht-Entscheide nach UDRP bei der WIPO  Um unsere Kunden vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, haben wir bei domains.ch begonnen pendente und abgeschlossene Schiedsgerichtentscheide zu Domains zu sammeln. Aktuell verfügen wir über mehrere zehntausend Entscheide die bei der WIPO gefallen sind. mehr lesen  
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in ... mehr lesen  
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 8°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 9°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen bedeckt, wenig Regen
St. Gallen 8°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 8°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen bedeckt, wenig Regen
Luzern 9°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 10°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Lugano 11°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt anhaltender Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten