Über 100'000 syrische Flüchtlinge in Türkei
Türkei macht Druck auf UNO mit neuen Flüchtlingszahlen
publiziert: Montag, 15. Okt 2012 / 12:25 Uhr
Ahmet Davutoglu hatte erklärt, die Schwelle von 100'000 Flüchtlingen markiere das Ende der Aufnahmefähigkeit seines Landes.
Ahmet Davutoglu hatte erklärt, die Schwelle von 100'000 Flüchtlingen markiere das Ende der Aufnahmefähigkeit seines Landes.

Istanbul - Die Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei hat die Marke von 100'000 überschritten. Wie das türkische Katastrophenschutzamt im Internet mitteilte, halten sich nach der jüngsten Zählung 100'363 Flüchtlinge in den 14 Auffanglagern in der Türkei auf.

2 Meldungen im Zusammenhang
Nach Regierungsangaben haben sich zusätzlich bis zu 30'000 Syrer ausserhalb der Lager in angemieteten Wohnungen und Häusern niedergelassen. Die Entwicklung dürfte die Debatte über die Einrichtung einer Schutzzone auf syrischem Gebiet neu anfachen.

Der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu hatte im Sommer erklärt, die Schwelle von 100'000 Flüchtlingen markiere das Ende der Aufnahmefähigkeit seines Landes.

Die Türkei will demnach bei der UNO offiziell die Einrichtung einer international überwachten Schutzzone für Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien selbst beantragen. Wegen der Uneinigkeit im UNO-Sicherheitsrat werden diesem Vorhaben aber nur geringe Erfolgschancen eingeräumt.

Der türkische Europaminister Egemen Bagis hatte die europäischen Staaten aufgefordert, der Türkei in der Flüchtlingsfrage zu helfen und auch Syrer aufzunehmen.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Katastrophen und Konflikte treiben Jahr für Jahr Hunderttausende von Menschen in die Flucht. Derzeit sind weltweit mehr als ... mehr lesen
Auf der Flucht. (Symbolbild)
Die erwarteten 710'000 Flüchtlinge sind fast viermal so viel, wie noch im Juni vorhergesagt worden war.
New York - Die Zahl der Flüchtlinge ... mehr lesen
Weitere Veröffentlichungen werden folgen.
In ihrem Interesse  Washington - Das US-Aussenministerium hat im Streit um E-Mails seiner ehemaligen Chefin Hillary Clinton erste Mitteilungen freigegeben. Die 296 E-Mails von Clinton befassen sich mit dem Angriff auf die US-Vertretung in Bengasi. 
Hillary Clinton fordert Freigabe ihrer E-Mails Washington - Im Streit um die E-Mails von Hillary Clinton aus ihrer Zeit als US-Aussenministerin hat ein ...
Ultraorthodoxe Regeln  Jerusalem - Das offizielle Foto des neuen ...
Für ultraorthodoxe Medien ein undenkbares Bild.
Unbekannte warfen gegen Abend zwei Granaten wobei mindestens drei Menschen ums Leben kamen.
Warnschüsse abgegeben  Bujumbura - Gewaltsame Zusammenstösse und der ...  
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 5°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 1°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 6°C 12°C bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
Bern 5°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 8°C 15°C bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
Genf 9°C 18°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 12°C 23°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten