Türkei sagt Powell Versorgung von US-Truppen zu
publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 15:17 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 15:41 Uhr

Ankara - Die Türkei hat den USA logistische Unterstützung für die US-Truppen im Norden des Iraks zugesagt. Über die Türkei sollen die amerikanischen Einheiten mit Verpflegung und Treibstoff versorgt werden.

Der amerikanische Aussenminister Colin Powell und sein türkischer Amtskollege Abdullah Gül.
Der amerikanische Aussenminister Colin Powell und sein türkischer Amtskollege Abdullah Gül.
Ankara sei auch zu humanitärer Hilfe bereit, sagte US-Aussenminister Colin Powell bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Abdullah Gül. Flugzeuge mit verwundeten US-Soldaten dürften auf türkischen Stützpunkten landen, sagte Gül.

Beide Seiten betonten, dass die seit 50 Jahren bestehende Zusammenarbeit auf festen Füssen stehe und fortgesetzt werde. Powell bekräftigte, dass die USA die Lage im Nordirak unter Kontrolle hätten und deshalb keinerlei Notwendigkeit für einen türkischen Truppeneinmarsch bestehe.

Um Spannungen zwischen Türken und Kurden im Nordirak vorzubeugen, solle eine Koordinierungsstelle mit allen Beteiligten eingerichtet werden.

Das südkoreanische Parlament hat derweil den Weg für die Entsendung nicht-kämpfender Einheiten in den Irak freigemacht. Bei 68 Gegenstimmen votierten 179 Abgeordnete dafür, 700 Bautechniker, Ärzte und Sanitäter ins Kriegsgebiet zu schicken. Die Abstimmung war zuvor wegen andauernder Proteste gegen den Irak-Krieg in Südkorea zweimal verschoben worden.

Derweil haben US-Truppen im Süden von Bagdad eine umfangreiche Bodenoffensive begonnen. Dabei werden sie von massiven Luftangriffen auf Stellungen der Republikanischen Garden von Präsident Saddam Hussein unterstützt.

Der US-Fernsehsender CNN berichtete auch von heftigen Gefechten nördlich der Stadt Kerbela. US-Truppen seien inzwischen bis auf 50 Kilometer auf die Hauptstadt vorgerückt, berichtete der britische Sender BBC.

US-Kampfflugzeuge bombardierten am Vormittag auch Stellungen der irakischen Armee im Nordirak.

Die kurdischen Kämpfer in Nordirak sind nach eigenen Angaben weiter auf die Ölstadt Mossul vormarschiert. In der Provinz Guwer seien die irakischen Regierungstruppen in der Nacht um rund zehn bis 15 Kilometer zurückgefallen, sagte ein kurdischer Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur AFP.

(fest/sda)

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