Vorwurf von Amnesty
Türkei schiebt angeblich Flüchtlinge ab
publiziert: Mittwoch, 16. Dez 2015 / 08:29 Uhr
Flüchtlinge werden in der Türkei offenbar weggeschickt. (Symbolbild)
Flüchtlinge werden in der Türkei offenbar weggeschickt. (Symbolbild)

Berlin - Amnesty International wirft der Türkei vor, Flüchtlinge nach Syrien und in den Irak zurückzuschicken. Seit September sollen Hunderte Flüchtlinge an der Westgrenze der Türkei festgenommen und inhaftiert worden sein.

4 Meldungen im Zusammenhang
Die Menschen würden in mehr als 1000 Kilometer entfernte Haftzentren im Süden und Osten des Landes gebracht und vor die Wahl stellen, auf unbestimmte Zeit in Haft zu bleiben oder in ihre Heimatländer Syrien und Irak zurückzukehren. Das schrieb Amnesty in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Die Türkei spielt in der Flüchtlingskrise eine zentrale Rolle, da sie zwischen dem Bürgerkriegsland Syrien und dem EU-Mitglied Griechenland liegt.

(bg/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Er hat am Donnerstag eine Motion der SVP abgelehnt.
Bern - Eine systematische Kontrolle der Landesgrenzen ist keine Option in der Flüchtlingskrise. Zu diesem Schluss ist nach dem Ständerat auch der Nationalrat gekommen. Er hat am Donnerstag ... mehr lesen 2
Bratislava/Budapest - Die Slowakei zieht wegen der von der EU beschlossene ... mehr lesen 1
Die Slowakei vermutet geheime Absprachen bei der Flüchtlingsquotenverteilung.
EU-Gipfelchef Donald Tusk: «Unser Hauptziel ist, den Zustrom von Migranten nach Europa einzudämmen.»
Brüssel - Die EU und die Türkei ... mehr lesen 1
Die...
Türkei rechnete erst mit 200.000 Flüchtlingen aus Syrien. Inzwischen sind es etwa 2 Millionen geworden. Weder die Türkei noch R. Erdogan hat diese Menschen in die Türkei eingeladen. Sie sind in die Türkei geflüchtet und sie davon abzuhalten war unmöglich, da die Türkei 877 Kilometer Grenze zu Syrien hat. Dazu hat die Türkei 7816 Kilometer Küste. Wie und wer kann da Flüchtlinge aufhalten wen sie woanders hin gehen möchten? Das sind Tatsachen und die haben weder mit R. Erdogan noch mit Politik etwas zu tun.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 15°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 18°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 16°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Bern 15°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Luzern 16°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Lugano 22°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten