Türkische Geiseln in Irak hingerichtet
publiziert: Donnerstag, 2. Sep 2004 / 14:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 2. Sep 2004 / 14:47 Uhr

Doha - In Irak sind nach Berichten des Fernsehsenders El Dschasira drei türkische Geiseln hingerichtet worden. El Dschasira zeigte die Mitteilung einer islamistischen Gruppe, die sich zu der Tat bekannte.

Zuletzt wurden zwölf Nepalesen im Irak hingerichtet.
Zuletzt wurden zwölf Nepalesen im Irak hingerichtet.
Nach irakischen Polizei- und Spitalangaben wurden am Mittwochabend in der Nähe von Samarra am Strassenrand die Leichen der drei verschleppten türkischen Lastwagenfahrer entdeckt. In Ankara sagte ein türkischer Regierungsvertreter, der Fernsehbericht von der Hinrichtung scheine glaubwürdig.

Unklar bleibt weiter das Schicksal der beiden verschleppten französischen Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot. Der Redaktionsleiter der Pariser Tageszeitung Le Figaro, Jean de Belot, sagte dem Radiosender Europe 1, am Mittwochabend seien die beiden offenbar noch am Leben gewesen.

Es gibt einen indirekten Kontakt über Emissäre, sagte de Belot. Diese Kontakte seien ernsthaft und ermöglichten eine echte Kommunikation. Das zum zweiten Mal verlängerte Ultimatum der Geiselnehmer an die französische Regierung war zuvor abgelaufen.

Die Extremistengruppe Islamische Armee in Irak hatte von Frankreich wiederholt ultimativ gefordert, das Verbot auffälliger religiöser Zeichen an staatlichen Schulen abzuschaffen, das sich auch auf das islamische Kopftuch erstreckt.

Das Gesetz wurde mit dem Schuljahresbeginn an diesem Donnerstag wirksam; die Regierung in Paris gab der Forderung der Geiselnehmer nicht nach.

Französische Muslime haben derweil eine offizielle Delegation nach Irak entsandt, um die Freilassung der französischen Journalisten zu erreichen.

Zuletzt waren zwölf in Irak verschleppte Nepalesen getötet worden. Deren Entführer veröffentlichten am Dienstag im Internet Aufnahmen von der brutalen Hinrichtung. Einen Tag später kamen sieben entführte Lastwagenfahrer, drei Inder, drei Kenianer und ein Ägypter, sowie eine türkische Geisel frei.

(fest/sda)

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