Türkisches Militär tötet Kämpfer der PKK
publiziert: Donnerstag, 25. Okt 2007 / 10:35 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 25. Okt 2007 / 14:56 Uhr

Bagdad - Die türkische Armee hat bei einem Gefecht an der Grenze zum Irak nach eigenen Angaben mindestens 30 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) getötet. Damit stieg die Zahl der Toten in diesem Konflikt seit dem Wochenende auf 64.

Nach türkischen Angaben hatten kurdische Rebellen angegriffen.
Nach türkischen Angaben hatten kurdische Rebellen angegriffen.
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Das Gefecht begann laut Angaben des türkischen Generalstabes in der Nacht zum Mittwoch, als Soldaten bemerkten, wie eine bewaffnete Gruppe aus dem Irak auf türkisches Territorium eindrang. Die Rebellen versuchten, Panzer anzugreifen, welche die türkische Armee an der Grenze in Stellung gebracht hatte.

Der türkische Präsident Abdullah Gül und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bekräftigten erneut ihren Willen, gegen die PKK im Nordirak vorzugehen. Bei einem Besuch in Bukarest forderte Erdogan die EU zur Unterstützung dieser Militäraktion auf.

«Keine Geduld»

«Wir informieren jedes Land darüber und wir haben im Augenblick keine Geduld mehr», sagte Erdogan weiter. Es sei das Recht Ankaras zu handeln. Auch Gül erneuerte seine Drohungen gegen die PKK. Die Türkei sei fest entschlossen, alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, um die Bedrohung zu beseitigen.

Türkische Kampfflugzeuge bombardierten am Mittwochabend ein kurdisches Dorf in Irak. Auf den Ort in der Grenzregion 25 Kilometer nordöstlich der Stadt Dahuk seien zahlreiche Bomben niedergegangen, sagte ein irakischer Vertreter. Über Opfer oder Schäden durch den Angriff wurde bislang nichts bekannt.

USA fordern Schritte vom Irak

he Parlament hatte der Regierung deshalb grünes Licht für einen grenzüberschreitenden Militärschlag gegen die schätzungsweise 3500 PKK-Kämpfer im Nordirak gegeben.

Die US-Regierung forderte Bagdad zu energischen Schritten gegen die Kurdenrebellen auf irakischem Territorium auf. Die irakische Regierung müsse die Büros der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak schliessen, sagte eine Sprecherin des Weissen Hauses.

(ht/sda)

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