Angst vor neuer Regierung
Tunesiens Frauen pochen auf ihren Rechte
publiziert: Donnerstag, 3. Nov 2011 / 07:38 Uhr
Die Frauenrechte sind gemäss Übergangsregierung für alle Parteien unantastbar.
Die Frauenrechte sind gemäss Übergangsregierung für alle Parteien unantastbar.

Tunis - Rund 200 tunesische Frauen haben nach dem Wahlsieg der islamistischen Ennahda-Partei in der Hauptstadt Tunis für den Erhalt ihrer Rechte demonstriert. Tunesien gilt in Sachen Frauenrechte als eines der fortschrittlichsten Länder der arabischen Welt.

4 Meldungen im Zusammenhang
Allerdings sehen viele diese Errungenschaft durch den Sieg von Ennahda bei der Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung bedroht. Vertreter der Partei kündigten an, die Frauenrechte schützen zu wollen. Doch werfen ihr Liberale Doppelzüngigkeit vor.

Eine Delegation der Demonstrantinnen wurde am Mittwoch vom Chef der Übergangsregierung empfangen. Dieser versicherte ihnen, dass die Frauenrechte für alle Parteien unantastbar seien.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kabul - Der Religionsrat in Afghanistan ... mehr lesen
Frauen sollen nicht mehr öffentliche Transportmittel mit Männern teilen oder in gemischten Büros arbeiten dürfen. (Symbolbild)
Das Parlament in Tunesien ist erstmals zusammengetreten.
Tunis - Zehn Monate nach dem Sturz des Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali ist am Dienstag in Tunesien die Ende Oktober gewählte verfassunggebende Versammlung erstmals zusammengetreten. ... mehr lesen
Paris - Unbekannte haben am ... mehr lesen
Tunis - Die islamistische Ennahdha-Partei hat mit riesigem Abstand die ersten freien Wahlen in Tunesien gewonnen. In Sidi Bouzid, wo der Arabische Frühling seinen Ausgang nahm, gab es gewalttätige Proteste, in der Hauptstadt Tunis Hupkonzerte und Jubel. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Einkommen weniger wichtig  Kinder verheirateter Eltern haben mehr Selbstvertrauen und sind glücklicher, egal wie hoch das Einkommen der Familie unter dem Strich ist. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Untersuchung der britischen Marriage Foundation. mehr lesen  
In den vergangenen Jahre haben von knapp 500'000 Einkommensmillionären nur 12'000 pro Jahr den Bundesstaat gewechselt.
Falsche Sichtweise  Selbst wenn sie hohe Steuerabgaben leisten müssen, leben reiche Amerikaner grösstenteils weiter in ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 17°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Basel 16°C 18°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
St. Gallen 15°C 16°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 15°C 17°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 16°C 17°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Genf 16°C 17°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 19°C 25°C Gewitter mit Hagelrisikoleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten