«Second Screen»
Tweets und TV-Einschaltquoten korrelieren
publiziert: Donnerstag, 8. Aug 2013 / 07:43 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Aug 2013 / 10:10 Uhr
Diskussionen auf Twitter über TV-Programme sind beliebt.
Diskussionen auf Twitter über TV-Programme sind beliebt.

San Francisco - Unterhaltungen und Diskussionen auf Twitter über TV-Programme haben eine Auswirkung auf deren Einschaltquoten.

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Wie die Online-Plattform «AllThingsD» berichtet, kommt zu diesem Schluss das Marktforschungsunternehmen Nielsen in einer aktuellen Studie. Es will im Zuge einer Analyse von 221 Fernsehsendungen eine signifikante Korrelation zwischen deren Einschaltquoten und den sich auf das jeweilige TV-Programm beziehenden Twitter-Aktivitäten herausgefunden haben.

«Second Screen» boomt

Für den Microblogging-Dienst ist diese Erkenntnis ein weiterer wichtiger Schritt zur Kommerzialisierung des Nutzerverhaltens. Die IT-Firma mit Sitz in San Francisco versucht bereits seit einiger Zeit, die Werbeindustrie auf ihre wachsende Bedeutung hinzuweisen. Erst unlängst hat Twitter zu diesem Zweck einen millionenschweren Deal mit einer Werbeagentur abgeschlossen.

Insbesondere der Kombination zwischen Fernseherlebnis und Twitter-Partizipation wird zusehends mehr Bedeutung eingeräumt. Die parallele Nutzung von Internet und TV hat in den vergangenen drei Jahren einen 250-prozentigen Anstieg erfahren. Ein Boom ist dabei insbesondere bei der Web2.0-affinen Zielgruppe der 16- bis 24-Jährigen zu sehen.

Korrelation, aber keine Kausalität

Wichtig ist in Hinblick auf die Studie allerdings, dass es sich bei der Erkenntnis nur um eine Korrelation handelt, die noch nichts über die Kausalität aussagt. Letzterer wollen die Marktforscher von Nielsen künftig genauer nachgehen. Das heisst, sie wollen herausfinden, welcher der beiden Faktoren - Einschaltquote oder Twitter-Aktivität - die Ursache, und welche die Folge ist. Vermutlich wird sich diesbezüglich keine klare Aussage treffen lassen.

(dap/pte)

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