Twitter startet Frontalangriff auf Facebook
publiziert: Dienstag, 19. Jun 2012 / 17:57 Uhr
Twitter untermauert seine Stellung als Informationsfilter.
Twitter untermauert seine Stellung als Informationsfilter.

San Francisco - In den vergangenen Monaten hat Twitter schrittweise damit begonnen, seine Suchkapazitäten auszubauen, wie gigaom.com berichtet. Neben Neuerungen wie den Expandable tweets und hashtag-basierten Seiten hat Twitter eine ganze Reihe von neu engagierten Experten präsentiert.

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Momentan ist das soziale Netzwerk als Suchmaschine noch nicht alltagstauglich, die Fähigkeiten werden jedoch laufend ausgebaut. Mit der zunehmenden Bedeutung von sozialen Verknüpfungen im Internet werden traditionelle Suchmaschinen an Bedeutung verlieren, wenn sie sich nicht anpassen. Twitter positioniert sich als Anwärter für den freiwerdenden Platz an der Sonne.

«Ich sehe keine grosse Gefahr für Google. Durch die Integration von Inhalten aus sozialen Netzwerken, übrigens auch von Twitter, wird die Suche noch aktueller und interessanter. Mit Android hat Google ausserdem einen Trumpf im Ärmel. Durch die Kombination von Mobiltelefon, sozialen Medien und Suche ist der Konzern bestens für die Zukunft gerüstet», sagt SEO-Experte Pascal Schildknecht. Zudem würden die meisten Inhalte, die auf sozialen Medien verbreitet werden, ursprünglich von Google gefunden. «Wenn Google keine Fehler macht, hat es kein Problem», so Schildknecht.

Google ist nervös

Google hat bereits auf die geänderten Anforderungen der Nutzer reagiert, indem es seine Suche intelligenter gemacht hat. Mit dem «Knowledge Graph» werden die wichtigsten Informationen zu einem Suchbegriff jetzt samt Bildern und Videos direkt auf der Suchseite angezeigt. Ausserdem hat Google Ergebnisse aus dem hauseigenen sozialen Netzwerk in die Suche integriert. Die Verbesserung der Relevanz der Trefer ist ebenfalls ein Daueranliegen des Branchenführers. Die meisten dieser Massnahmen richten sich gegen den grossen Rivalen Facebook, der am liebsten zum Synonym für das Internet würde.

Im Schatten der Giganten hat Twitter still und heimlich seine eigenen Ambitionen gepflegt. Durch die Anstellung von Suchspezialisten John Wang, der früher bei LinkedIn beschäftigt war, und die Ernennung von Ruslan Belkin zum Director of Engineering, Search and Relevance untermauert Twitter seine Stellung als Informationsfilter. Die Suche wurde mittlerweile mehrfach überarbeitet. Jüngst wurde das Angebot um Rechtschreibvorschläge und eine automatische Anzeige ähnlicher Anfragen erweitert. Auch die Geschwindigkeit hat sich erhöht.

Neuer Ansatz

Durch die expandable Tweets kann Twitter jetzt auch Googles Aufputz der Ergebnisse durch Fotos und Videos einfacher kopieren. Neben den kopierten Versuchen, personalisiertere und relevantere Ergebnisse zu liefern, hat Twitter aber auch eigene Ideen. Mit der «discover»-Funktion versucht Twitter seinen Nutzern relevante Inhalte zu liefern, ohne dass diese überhaupt danach suchen müssen. Zwar kann ein bestimmter Begriff eingegeben werden, aber discover lernt aus dem Verhalten des Nutzers, was er mag und macht standardmässig Vorschläge, die ständig besser werden sollen.

Zudem erlaubt discover es Twitter, über die Auswertung von Ortsdaten, den Usern in Echtzeit anzuzeigen, was in ihrer Umgebung gerade passiert. Noch ist discover bei weitem nicht ausgereift, das Konzept birgt aber viel Potenzial. Entwickelt sich das Projekt gut, hat Twitter einen grossen Vorteil im Kampf um die Rolle des Tores zum Netz der Zukunft.

 

 

(fest/pte)

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