«Gewalt gegen andere»
Twitter verschärft Regeln gegen Hetze und Gewaltandrohungen
publiziert: Mittwoch, 30. Dez 2015 / 08:24 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Dez 2015 / 09:52 Uhr
Twitter-Benutzer dürften über den Dienst nicht zu Gewalt aufrufen oder direkte Drohungen aussprechen. (Symbolbild)
Twitter-Benutzer dürften über den Dienst nicht zu Gewalt aufrufen oder direkte Drohungen aussprechen. (Symbolbild)

Washington - Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seine Bestimmungen gegen Hetze und andere Formen missbräuchlicher Nutzung verschärft. In einem Blogeintrag teilte das Unternehmen am Dienstag mit, man stehe weiter für die Verbreitung unterschiedlichster Meinungen ein.

2 Meldungen im Zusammenhang
Man werde jedoch auch weiter gegen Konten vorgehen, von denen aus die Grenzen zu hasserfülltem Verhalten überschritten würden. Twitter-Benutzer dürften über den Dienst nicht zu Gewalt aufrufen oder direkte Drohungen aussprechen, schrieb das Unternehmen in einem Blog-Eintrag.

Dies gelte für hasserfüllte Inhalte auf der Basis von Religion, Nationalität und Ethnie, sexueller Orientierung, Geschlecht und Geschlechtsidentität, Alter, Behinderung oder Krankheit. Bislang hatte Twitter eine allgemeiner gehaltene Formulierung verwendet, die Nutzern untersagte, «Gewalt gegen andere» zu verbreiten.

Dem Unternehmen wird vielfach vorgeworfen, nicht genug gegen rassistische Hetze, aber auch gegen zahlreiche Konten radikaler Islamistengruppen wie dem Islamischen Staat (IS) zu unternehmen. Einer Studie des Brookings Instituts zufolge unterhielt der IS zwischen September und Dezember vergangenen Jahres mindestens 46'000 Twitter-Accounts.

(cam/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Cambridge/Amsterdam - Ein Viertel ... mehr lesen
Ein Viertel aller Frauen wurde sogar schon einmal auf Twitter sexuell belästigt.
Tausende Nutzer von Twitter drängen  seine Teilnehmer besser vor Drohungen und Belästigungen zu schützen.
London - Tausende Nutzer von Twitter drängen das Online-Netzwerk, seine Teilnehmer besser vor Drohungen und Belästigungen zu schützen. Es müsse einfacher sein, Beleidigungen an Twitter ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets ...
200'00 Tweets in drei Wochen  Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello 2015 bereits angekündigt hat, frauenfeindlichen Tweets auf seiner Plattform den Kampf anzusagen, fällt der Erfolg dieser Massnahmen bislang eher spärlich aus. Das zeigt eine aktuelle Studie des britischen Think-Tanks Demos. mehr lesen 
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 1°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 4°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 1°C 14°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 0°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 3°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 2°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 9°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten