U-Bahn-Pfusch in Köln: Protokolle gefälscht?
publiziert: Sonntag, 14. Feb 2010 / 13:24 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Feb 2010 / 13:41 Uhr

Köln - In Köln gibt es immer neue Pfusch-Vorwürfe beim U-Bahn-Bau: Bei der Herstellung der unterirdischen Wände wurde nicht nur der Grossteil der stabilisierenden Eisenbügel weggelassen, sondern nach Zeitungsberichten auch zu wenig Beton eingefüllt.

Gemäss Bericht der Kölner Zeitungen ist das Betonierungsprotokoll gefälscht worden. (Symbolbild)
Gemäss Bericht der Kölner Zeitungen ist das Betonierungsprotokoll gefälscht worden. (Symbolbild)
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Dies gelte ausgerechnet für ein Wandteil in der Baugrube vor dem eingestürzten Stadtarchiv, berichteten zwei Kölner Zeitungen am Samstag. Das Betonierungsprotokoll sei gefälscht worden. Als Quelle wurden Kreise der Kölner Verkehrs-Betriebe genannt.

Der U-Bahnbau gilt als Ursache für den Einsturz des Kölner Stadtarchivs vor knapp einem Jahr, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Spekuliert wird, dass aufgrund von Baufehlern Grundwasser in die Baugrube direkt vor dem Archiv strömte und dies zum Einsturz führte.

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass in der Baugrube Heumarkt 83 Prozent der stabilisierenden Eisenbügel fehlen. Die Stangen sollen von Arbeitern an Schrotthändler verkauft worden sein. Dennoch bestehe keine Einsturzgefahr, versichert Oberbürgermeister Jürgen Roters.

Geprüft wird allerdings noch, ob die Baugrube auch einem extremen Hochwasser standhalten würde. In wenigen Wochen beginnt die Schneeschmelze, und der Pegel des Rheins dürfte steigen.

(bert/sda)

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