UEFA verurteilt Baric wegen Sprüchen über Schwule
publiziert: Freitag, 27. Jul 2007 / 17:56 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Jul 2007 / 20:09 Uhr

Nyon - Diskriminierende Sprüche über Schwule kommen den kroatischen Fussballtrainer Otto Baric teuer zu stehen: Die UEFA-Disziplinarkommission hat ihn zu einer Busse von 3000 Franken verurteilt. Es ist das erste Urteil der UEFA wegen Homophobie.

Es sei das erste Verfahren dieser Art, hiess es bei der UEFA.
Es sei das erste Verfahren dieser Art, hiess es bei der UEFA.
Baric war im Jahr 2004 von der kroatischen Tageszeitung «Jutarniy List» in seiner damaligen Funktion als kroatischer Nationaltrainer interviewt worden. Heute traniert der 75-jährige die albanische Nationalmannschaft.

Homosexualität sei abnormal und sollte von jungen Leuten nicht praktiziert werden, sagte Baric. Er erkenne einen Schwulen sofort und wisse, dass keiner in seiner Mannschaft sei. «Ich möchte auch keinen Schwulen in meinem Team haben».

Für diese Äusserungen ist Baric von der Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA zu einer Busse von 3000 Franken verurteilt worden, wie William Gaillard, Direktor Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der UEFA, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Zwischenzeitlich aufs Eis gelegt

Das Urteil gegen Baric erfolge erst jetzt, weil die Untersuchung zwischenzeitlich auf Eis habe gelegt werden müssen, sagte Gaillard. Baric habe zwischen seinen Engagaments in Kroatien und Albanien kein Traineramt bekleidet habe deshalb disziplinarisch nicht belangt werden können.

Gegen das Urteil besteht keine Rekursmöglichkeit. Der Fall wurde laut Gaillard von der Organisation «Football Against Racism in Europe» (FARE) an die UEFA herangetragen. Es sei das erste entsprechende Verfahren, dass die UEFA Kontroll- und Disziplinakommission behandelt habe.

(ht/sda)

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