UK wünscht wenig Rumänen und Bulgaren
publiziert: Sonntag, 22. Okt 2006 / 12:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 22. Okt 2006 / 12:15 Uhr

London - Grossbritannien will nach Zeitungsberichten seine Politik der offenen Tür gegenüber osteuropäischen Arbeitnehmern aufgeben.

Grossbritanniens Innenminister John Reid.
Grossbritanniens Innenminister John Reid.
Die Einreise bulgarischer und rumänischer Emigranten soll beschränkt werden, wenn diese Länder Mitglied der Europäischen Union werden.

Beim Beitritt acht anderer osteuropäischer Staaten in die EU im Jahr 2004 hatte Grossbritannien neben Schweden und Irland Arbeitern aus diesen Staaten unbeschränkte Einreisemöglichkeiten gewährt.

Mehr als 400 000 seien seitdem ins Land gekommen, teilte die britische Regierung im August mit - weit mehr als erwartet worden war. Die Regierung hatte zuvor mit 5000 bis 13000 neuen Einwanderern im Jahr gerechnet.

Wunsch nach hoher Qualifikation

Der «Observer» berichtet, die Pläne von Innenminister John Reid sähen vor, nur zeitlich befristete Arbeitsgenehmigungen für Bulgaren und Rumänen auszugeben. Eine generelle Arbeitserlaubnis solle es nicht geben.

Der «Sunday Times» zufolge sollen nach Reids Plan nur Arbeiter aus Bulgarien und Rumänien mit besonders gefragten Fertigkeiten Arbeitsgenehmigungen erhalten. Dahinter stehe die Absicht, die Einwanderung niedrig qualifizierter Arbeiter zu beenden.

Studien zufolge könnten nach dem EU-Beitritt der beiden Länder zwischen 60 000 and 140 000 Bulgaren und Rumänen nach Grossbritannien kommen, wie die «Sunday Times» berichtet.

(bert/sda)

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