UNICEF fordert Unterstützung für Aidswaisen
publiziert: Dienstag, 22. Mai 2007 / 18:45 Uhr

Genf - Die humanitäre Situation in Simbabwe verschlechtert sich auf Grund der politischen Krise zusehends. Mehr als 1,6 Millionen Waisen sind auf die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft angewiesen, wie UNICEF mitteilte.

In Simbabwe ist rund ein Fünftel der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert.
In Simbabwe ist rund ein Fünftel der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert.
3 Meldungen im Zusammenhang
Die ausländische Finanzhilfe für das Regime von Präsident Mugabe versiege, die Bevölkerung verstehe jedoch nicht, weshalb sie im Stich gelassen werde, sagte der UNICEF-Sprecher für Simbabwe, James Elder, in Genf.

Das UNO-Kinderhilfswerk appelliert an die Geldgeber, darunter die Schweiz, ihre Unterstützung direkt den lokalen Gemeinwesen und internationalen Organisationen zukommen zu lassen. Nur so könne der Sturz des Landes in die Unterentwicklung verhindert werden. «Die Kinder dürfen nicht für die Fehler des Regimes bestraft werden.»

In Simbabwe ist laut UNICEF rund ein Fünftel der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. Das Land hat den weltweit grössten Anteil von Waisenkindern: Eines von vier Kindern hat keine Eltern mehr; und im laufenden Jahr werden rund 130'000 weitere Aids-Waisen dazukommen.

Fehlernährung und Trinkwassermangel

Den Zugang zu antiretroviralen Medikamenten zur Behandlung von Aids sei ungenügend, sagte Elder. Die finanzielle Hilfe der Weltbank, vom Globalen Fonds gegen Aids, Malaria und Tuberkulose sowie der USA belaufe sich für Simbabwe auf insgesamt 64 Dollar pro Einwohner. In Sambia sind es 429 Dollar.

Ein Drittel der Kinder leidet unter Fehlernährung, so viel wie seit 1988 nie mehr. Rund 2,5 Millionen Menschen sind vom Trinkwassermangel betroffen.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Heiligendamm - Die G-8-Staaten haben sich bei ihrem Gipfel in Heiligendamm auf ein ... mehr lesen
Angela Merkel will noch am Freitagvormittag den Beschluss vorstellen.
Der katholische Würdenträger Desmond Tutu gehört auch zu den Unterzeichnern.
London - Mehr als 60 Persönlichkeiten aus aller Welt haben die G-8-Staaten in einem offenen Brief aufgefordert, die Armut in der Welt zu beenden und entsprechende Zusagen einzuhalten. mehr lesen
Weltweit sterben Tag für Tag 6'000 Kinder an den Folgen von Durchfall durch ... mehr lesen
Wasser aus einem verschmutzten See in Bolivien.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -4°C 1°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder recht sonnig
Basel -2°C 4°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
St. Gallen -5°C 0°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder sonnig
Bern -5°C 2°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern -3°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf -2°C 4°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 0°C 7°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten