UNICEF fordert mehr Mittel für Kinder in vergessenen Konflikten
publiziert: Freitag, 7. Mai 2004 / 16:19 Uhr

Berlin - Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF hat an die Regierungen und die Öffentlichkeit appelliert, mehr Mittel für Kinder in vergessenen Konflikten bereit zu stellen.

Jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder in Konfliktgebieten.
Jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder in Konfliktgebieten.
In ihrem Jahresbericht Zur Lage der Kinder in Krisengebieten 2004 wies die Organisation darauf hin, dass allein in zehn besonders von internationaler Unterstützung vernachlässigten Ländern jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an den Folgen der chronischen Notsituation sterben.

Trotz zahlreicher Appelle blieben in Ländern wie Angola, der Demokratischen Republik Kongo, Sudan und Somalia Millionen Kinder von internationaler humanitärer Hilfe ausgeschlossen.

Im vergangenen Jahr hätten UNICEF-Nothilfeprogramme in elf Ländern weniger als die Hälfte der benötigten Mittel erhalten. Dadurch seien vielerorts lebenswichtige Massnahmen wie die Versorgung mit sauberem Wasser, Medikamenten, Zusatznahrung sowie der Aufbau von Notschulen nur eingeschränkt möglich gewesen.

Der UNICEF-Bericht gibt einen Überblick über die Lebensumstände der Kinder in 30 Krisenländern, darunter Angola, Burundi, Haiti, Demokratische Republik Kongo, Nordkorea, Somalia, Sudan sowie die besonders von Aids und Dürre betroffenen Staaten im südlichen Afrika.

Der Bürgerrechtler und UNICEF-Botschafter Harry Belafonte sagte an einer Medienorientierung in Berlin: Terrorismus hat noch andere Gesichter als die des 11. September. Die schlimmsten Formen des Terrorismus sind Gleichgültigkeit, Hunger und Krankheiten. Wenn wir diese nicht überwinden, werden wir nie in Frieden leben.

(bsk/sda)

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