UNO: Amphetamine entwickeln sich zur Droge des Jahrhunderts
publiziert: Donnerstag, 21. Sep 2000 / 22:42 Uhr

Wien - Ecstasy und andere Amphetamine entwickeln sich nach Einschätzung des Drogenkontrollprogramms der UNO (UNDCP) zur Droge des 21. Jahrhunderts.

Allein in Grossbritannien habe sich der Konsum dieser so genannten Weckamine zwischen 1992 und 1998 verdreifacht, heisst es in einem am Donnerstag in Wien vorgestellten UNDCP-Bericht. Besonders stark sei die Nachfrage in Südostasien. Der europäische Markt werde vor allem aus Grossbritannien, Belgien, den Niederlanden sowie Polen beliefert. Weltweite Nummer eins auf dem Drogenmarkt sei jedoch noch immer Marihuana, das in praktisch allen Ländern der Welt hergestellt und konsumiert werde.

Kokain sei dagegen offenbar immer weniger gefragt, berichtete die UNDCP weiter. Vor allem in Europa sänken die Preise für das weisse Pulver. Zudem würden immer geringere Mengen beschlagnahmt.

Kolumbien als grösstes Herstellerland habe zwar seine Produktion im vergangenen Jahr um 25 Prozent gesteigert, in anderen Ländern wie Peru und Bolivien gehe die Produktion jedoch zurück. Laut der UNDCP entwickelt sich Kokain zunehmend zu einer typischen Droge für den US-Markt.

Europa, Asien und Australien sind laut UNODCP die Hauptabsatzmärkte für Heroin. Die Herstellung von Opium, dem Heroin-Grundstoff, sei im vergangenen Jahr weltweit um 33 Prozent auf ein Rekordhoch von 5800 Tonnen gestiegen. Daraus liessen sich rund 580 Tonnen Heroin produzieren. Allein 79 Prozent des Opiums kämen aus Afghanistan.

(klei/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Einschulung.
Einschulung.
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Der Sehsinn gilt als wichtigster Sinn des Menschen. Rund 90 Prozent aller Umwelteindrücke hängen von den Augen ab. Trotzdem steigt die Anzahl an ... mehr lesen  
Wie man die Zukunft sieht...
ZHAW - Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften  Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen belegt die Schweiz im internationalen Vergleich die hinteren Plätze. Um Ränge gutzumachen, müssten Entscheidungsträger den digitalen Wandel aktiver mitgestalten, so das Fazit einer neuen ZHAW-Studie. mehr lesen  
Nur ein Augenarzt kann eindeutig feststellen, ob es sich um eine allergische Bindehautentzündung handelt.
Publinews Der Fachbegriff im Bereich der Medizin für eine Bindehautentzündung lautet Konjunktivitis. Diese entsteht selten durch eine ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich -1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel 0°C 7°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen -1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen starker Schneeregen
Bern -1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 0°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt, Regen
Genf 1°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 3°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten