Frustration
UNO-Beobachter verlassen Syrien
publiziert: Freitag, 17. Aug 2012 / 11:56 Uhr
Keine Beobachter auf dem «Weg des Krieges».
Keine Beobachter auf dem «Weg des Krieges».

Beirut - Nach den gescheiterten Bemühungen um einen Waffenstillstand in Syrien hat die UNO-Beobachtermission mit dem Rückzug aus dem Land begonnen. Die Vereinten Nationen wollen nur ein kleines Verbindungsbüro vor Ort belassen, das künftige Friedensbemühungen unterstützen soll.

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Dass die UNO-Beobachtermission auf Geheiss des UNO-Sicherheitsrats am kommenden Sonntag ihre Arbeit einstellt, gilt als Zeichen für die Frustration über das andauernde Blutvergiessen in Syrien. Dort hätten beide Konfliktparteien den «Weg des Krieges gewählt», erklärte der stellvertretende Generalsekretär für Friedenseinsätze, Edmond Mulet.

Unterdessen gingen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Einheimischen weiter. Die syrische Hauptstadt Damaskus wurde von Explosionen erschüttert worden. Sie rührten von Kämpfen in der Nähe eines Militärflughafens, wie Aktivisten berichteten.

In der umkämpften Grossstadt Aleppo verstärkten die Truppen des Regimes den Artilleriebeschuss. Dabei würden sie auch besonders grosskalibrige Geschosse einsetzen, sagte ein örtlicher Rebellenkommandant. Die Kämpfe um Aleppo dauern seit fast vier Wochen an. Keine der Seiten konnte bislang eine entscheidende Wende herbeiführen.

(bert/sda)

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