UNO-Experte fordern Schuldenerlass für Haiti
publiziert: Donnerstag, 4. Feb 2010 / 22:27 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Feb 2010 / 08:07 Uhr

Port-au-Prince - Ein Experte der Vereinten Nationen hat nach dem verheerenden Erdbeben einen umfassenden Schuldenerlass für Haiti verlangt. Das Karibikland habe derzeit etwa 890 Millionen Dollar Schulden, teilte Cephay Lumina in Port-au-Prince mit.

Nach Einschätzung mancher Experten sind mindestens zehn Jahre nötig, bis Haiti sich erholt.
Nach Einschätzung mancher Experten sind mindestens zehn Jahre nötig, bis Haiti sich erholt.
5 Meldungen im Zusammenhang
Wichtigste Gläubiger seien multilaterale Geber wie die Interamerikanische Entwicklungsbank und die Weltbank.

Er begrüsste den Entscheid des Pariser Clubs, einer Gruppe von Geberländern, Haiti die 214 Millionen Dollar zu entlassen, die das Land bei seinen Mitgliedern hatte. Dies sei jedoch nicht ausreichend, wenn Haiti wieder auf die Füsse kommen solle, betonte er.

Der UNO-Experte kritisierte, dass der Karibikstaat einen Kredit des Internationalen Weltwährungsfonds in Höhe von 114 Millionen Dollar nach fünf Jahren zurückzahlen solle. «Es ist unrealistisch, davon auszugehen, dass das haitianische Volk in fünf Jahren in der Lage sein soll, mit der Rückzahlung zu beginnen», sagte er.

Nach Einschätzung mancher Experten seien mindestens zehn Jahre nötig, bis Haiti sich von der Katastrophe mit schätzungsweise 200'000 Toten erhole.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Angesichts der ... mehr lesen
Der IWF erlässt Haiti nach der Erdbeben-Katastrophe dessen Schulden.
Kanadas Finanzminister Jim Flaherty traf sich mit seinen G-7-Kollegen .
Iqaluit - Nach dem schweren Erdbeben ... mehr lesen
Port-au-Prince - Eine Anklage ... mehr lesen
Es seien inzwischen 212'000 Leichen geborgen worden, sagte Premierminister Jean-Marc Bellerive.(Archivbild)
Bill Clinton war als UNO-Sondergesandter in Haiti tätig.
New York - Der frühere US-Präsident ... mehr lesen
Port-au-Prince - Die UNO-Konferenz ... mehr lesen
Für Haiti brauche es eine Art Marshall-Plan, forderte die UNO-Organisation UNCTAD.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der ...
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. mehr lesen 
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von ... mehr lesen
Präsident Rafael Correa teilte mit, das Beben nun habe sich in der gleichen Region ereignet. (Archivbild)
Beben der Stärke 6,8  Quito - Ein Beben der Stärke 6,8 hat ... mehr lesen  
40 Jahre nach starkem Erdbeben  Udine - Der italienische Staatschef Sergio Mattarella hat am Freitag des verheerenden Erdbebens in Friaul Julisch Venetien gedacht, bei ... mehr lesen  
Altstadt von Friaul.
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 8°C 10°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 6°C 6°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Bern 7°C 9°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 8°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Lugano 6°C 18°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten