Ausschluss von Blauhelm-Einsätzen?
UNO-Friedenssoldaten missbrauchen immer mehr Kinder
publiziert: Mittwoch, 17. Jun 2015 / 11:43 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Jun 2015 / 13:30 Uhr
Blauhelmsoldaten in Krisengebieten bezahlen regelmässig Geld oder Waren für Sex mit Frauen in ihren Einsatzgebieten. (Archivbild)
Blauhelmsoldaten in Krisengebieten bezahlen regelmässig Geld oder Waren für Sex mit Frauen in ihren Einsatzgebieten. (Archivbild)

New York - Um sexuellen Missbrauchs durch UNO-Friedenssoldaten zu stoppen, könnten Länder von Blauhelm-Einsätzen ausgeschlossen werden. In dem Prüfbericht einer Kommission der Vereinten Nationen wird empfohlen, diejenigen Länder auszuschliessen, die Kinderrechte missachten.

3 Meldungen im Zusammenhang
UNO-Blauhelme und zivile Mitarbeiter sollten nicht vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt werden, wenn ihnen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch in Krisenregionen vorgeworfen werde, lautete eine weitere Forderung des am Dienstag vorgelegten Berichtes. Rund 125'000 Blauhelme sind derzeit an 16 Einsätzen auf der ganzen Welt beteiligt.

Die UNO-Kommission wird von Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta geleitet. Die Vereinten Nationen werden gerade von mehreren Missbrauchsskandalen erschüttert. So sollen sich vor allem französische Blauhelm-Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik an Kindern vergangen haben, auch aus Haiti und Liberia wurden zahlreiche Fälle von sexueller Ausbeutung und Missbrauch gemeldet.

Sex für Schmuck, Schuhe oder Handys

Blauhelmsoldaten in Krisengebieten bezahlen regelmässig Geld oder Waren für Sex mit Frauen in ihren Einsatzgebieten. Dies geht aus dem Bericht des internen Kontrollbüros (OIOS) der UNO hervor. In Haiti gaben 231 Befragte an, sie seien für Schmuck, Schuhe, Kleider, Handys, Fernseher oder andere Waren sexuelle Beziehungen mit UNO-Personal eingegangen.

Dort gaben einige Frauen an, sie seien hungrig, obdachlos oder hätten etwas für ihre Kinder gebraucht. Festgehalten sind aber auch Fälle, in denen Frauen Ausweise der UNO-Mitarbeiter zurückhielten oder drohten, ihre Identitäten im Internet preiszugeben, um mehr Geld zu erpressen. Bei jeder dritten Beschwerde über sexuelle Ausnutzung oder den Missbrauch durch UNO-Mitarbeiter seien Minderjährige betroffen.

Untergrabene Glaubwürdigkeit

Die Skandale seien «das Schlimmste, was den Vereinten Nationen passieren konnte», sagte Ramos-Horta. Es untergrabe ihre Glaubwürdigkeit. Da aber kein Friedenssoldat akzeptieren würde, vor Gerichte in den Krisenregionen gestellt zu werden, sollten sie in ihren Heimatländern zur Rechenschaft gezogen werden.

Um Soldaten aus bestimmen Staaten von Blauhelm-Einsätzen auszuschliessen, könnte die UNO auf eine jährlich aktualisierte Liste zurückgreifen. Auf dieser werden Staaten geführt, welche die Rechte von Kindern in Krisenregionen nicht respektieren und keinen ausreichenden Schutz vor sexuellem Missbrauch sicherstellen.

Im Ramos-Horta-Bericht wird auch gefordert, dass die Disziplinarmassnahmen - oder ihr Ausbleiben - in den Truppenstellnationen veröffentlicht werden. Überdies müsste für die Ermittlungen eine Frist von sechs Monaten gesetzt und der Opferschutz erhöht werden.

(flok/sda)

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Wenn...
...das Zebu schon so einen fertigen Bullshit schreibt, möchte es doch bitte mit dem eigenen Namen dazu stehen und nicht meinen missbrauchen.

Das ist übrigens auch ein Missbrauch. Auf eine Prioritätenliste, ob jetzt ein Kindsmissbrauch oder ein Missbrauch von Zebus schlimmer sei, schei.sse ich nämlich genauso, wie auf diese küchenpsychologischen Exkurse des Zebus.
Man wünschte sich, das Zebu würde wenigstens im Rahmen seiner beschränkten intellektuellen Möglichkeiten und nicht vorhandenen Fachkenntnisse in Soziologie und Psychologie lieber wieder Micky-Maus-Texte publizieren, statt sich hier mit herbeigekünstelter Autorität zum Popanz zu machen und das auch noch unter fremdem Namen.

Das Zebu ist offensichtlich heillos als Moderator überfordert und versucht die fehlende natürliche Autorität mit femininer Cholerik zu ersetzen.
Hat es vielleicht die Tage oder fehlt es an einem Sexpartner? Das liegt dann wohl an der natürlichen Auslese. Aber es gibt ja heute Hilfsmittel.

*Zebu streichel*
Papi ist ja da.
Ach, es geht um Machtmissbrauch?
Es geht um eine scheussliche Ausbeutung von Kindern. Klar ist alles, von dem hier die Rede ist, Machtmissbrauch, Machtmissbrauch ist aber ein sehr weites Feld, Jorian, es gibt millionen Arten von Machtmissbrauch, leichten, schweren und unerträglichen und keiner ist schlimmer, als der sexuelle Missbrauch von Kindern! Dass Machtmissbrauch der gemeinsame Nenner ist, ist ziemlich banal und muss gar nicht erwähnt werden.
Sie lenken lediglich vom Wesentlichen ab, indem sie zwei verschiedenen Scheusslichkeit einen gemeinsamen Nenner geben wollen der so wie so evident ist. Es geht aber hier um wirkliche Kinder, und nicht um Haarspaltereien, das hat einen ganz anderen Schweregrad, als die sexuelle Ausbeutung von Frauen in Bosnien, das zwar auch scheusslich ist aber nichts mit dem Missbrauch von Kindern zu tun hat, ausser dass beides auf Machtmissbrauch beruht. Ausserdem handelt es sich um einen kommerziellen Film, hier bei den Blauhelmen jedoch um die Wirklichkeit, selbst wenn der Film einen wahren Hintergrund hat, so bleibt er doch ein Kunstwerk.
Schade, dass sie zu sehr mit Lachen beschäftigt sind, aber Sie begreifen es so wie so nicht, Ihnen ist es wichtiger, "sich einen abzulachen" was immer das auch heissen mag (und Banalitäten als Evidentes zu verbeiten), wie Sie ja selbst schreiben.

Sie sehen, das Schäfchen hatte Recht, ich muss bei Ihen zu viel Banales erklären und habe doch nie das Gefühl, dass Sie auch nur einen Deut davon begreifen. Sie stehen eben unter ganz besonderem Gottessegen. Lassen wir es dabei bleiben. Gott segne Sie bis in alle Ewigkeiten!
Blauhelm!
Es geht um Machtmissbrauch.

Fertig.

Nicht darum ob man es verhindern kann oder nicht.

Das sind die Parallelen.

Das Kindsmissbrauch etwas vom Übelsten ist, darüber müssen wir ja nicht streiten.

Mir scheint es aber, es geht nicht darum wer Recht hat oder nicht, sondern darum, dass Sie streiten wollen.

Ware Schönheit kommt von Innen sagt man, ich denke, dass Sie ein hässliches Weib sind.
Achtung!
Dieser von Jorian empfohlene Film hat nichts mit Kinderschändung durch Soldaten, die zum Schutz der Bevölkerung da sein sollten, zu tun, sondern mit der Frauenprostitution und deren Uebel im Nachkriegsbosnien.

Beschreibung:
Kathryn Bolkovac, eine junge Polizistin aus Nebraska, arbeitet 1999 als UN-Friedenswächterin im Nachkriegs-Bosnien. Als sie einem Frauenhändlerring auf die Spur kommt, bringt sie sich in eine gefährliche Situation, denn einige UNO-Mitarbeiter versuchen, den Handel mit Frauen nicht nur zu schützen, sondern sie sind selbst aktiv in die Zwangsprostitution involviert.

Ich habe den Film übrigens gesehen und weiss genau, von was ich rede. Hierin geht es vor allem auch um das Versagen der Politik nach dem Krieg der ja immer eine Menge Asche hinterlässt. Das Versagen der Politik ist aber auch die einzige Verbindung zu den UNO-Soldaten-Schandtaten an Kindern.

Eine sehr üble Sache ist das im Film Geschilderte zwar ohne jeden Zweifel, jedoch nicht mit dem schändlichen Kindesmissbrauch durch Soldaten, die eigentlich die Aufgabe hätten, die Bevölkerung zu schützen zu vergleichen.

Der Jorian begreift halt selten das Wsentliche und schon gar nicht die Differenzen oder die Zusammenhänge und bringt die Dinge ständig durcheinander. Denn: Auch wenn der Film weite Verbreitung gefunden hätte, hätte er nichts verhindert, zum einen, weil er ein ganz anderes Thema behandelt, zum anderen weil Kinderschändung durch Schutzpersonen so ziemlich das grösste Übelst ist, was Menschen sich antun können.
Pfui Blauhelm!
Nichts neues!

Filmtipp: http://www.exlibris.ch/de/filme/film-dvd/rachel-weisz-vanessa-redgrave...

Keine Ahnung warum der Film kein Erfolg war. Zumindest hier zu Lande nicht.

8-ung keine einfache Kost!
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