UNO: Immer mehr Flüchtlinge kehren nach Kirgistan zurück
publiziert: Freitag, 25. Jun 2010 / 08:21 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Jun 2010 / 12:50 Uhr
Die verwüsteten Strassen in Kirgistan.
Die verwüsteten Strassen in Kirgistan.

New York - Die Lage in Kirgistan hat sich nach Angaben der Vereinten Nationen beruhigt. Nach den ethnischen Ausschreitungen mit vermutlich 2000 Toten scheine sich das Leben zu normalisieren, hiess es vom UNO-Büro für humanitäre Hilfe (OCHA) in New York.

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«Der öffentliche Verkehr läuft wieder und man sieht sowohl Kirgisen als auch Usbeken auf der Strasse», hiess es aus der südkirgisischen Stadt Osch, dem Zentrum der Unruhen. Dennoch seien einige Gebiete der Stadt weiterhin gesperrt.

Immer mehr Flüchtlinge kämen jetzt zurück, so schon allein gut 50'000 aus dem benachbarten Usbekistan. Die UNO hatte die Zahl der Flüchtlinge dort zuvor mit 100'000 angegeben. In Kirgistan selbst hätten die UNO-Helfer 15 provisorische Camps mit gut 100'000 Flüchtlingen erfasst. Die Menschen würden in Schulen, Kindergärten oder im Freien lagern. Andere seien bei Familien untergekommen.

300'000 Flüchtlinge

Die Vereinten Nationen gehen von 300'000 Flüchtlingen aus. Etwa 150'000 hätten vom Welternährungsprogramm Lebensmittel bekommen, vor allem Mehl und Öl.

Die UNO forderte zugleich, auch die Flüchtlinge am Referendum über die neue Verfassung am Sonntag zu beteiligen. «Die Vereinten Nationen unterstützen jede Anstrengung, damit alle Flüchtlinge ihre Stimme abgeben können», sagte Untergeneralsekretär Oscar Fernandez-Taranco vor dem UNO-Sicherheitsrat.

Der Argentinier bot der Regierung in Bischkek dafür technische Hilfe der UNO an, zum Beispiel mobile Wahllokale. Ziel aller müsse es bleiben, möglichst viele Menschen zu beteiligen.

(ade/sda)

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