UNO-Inspektoren weiten Waffenkontrollen auf Südirak aus
publiziert: Samstag, 4. Jan 2003 / 20:42 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Jan 2003 / 21:01 Uhr

Kairo - Die UNO-Waffeninspektoren in Irak haben ihre Untersuchungen in den Süden des Landes ausgeweitet. Der türkische Regierungschef Abdullah Gül startete unterdessen eine neue diplomatische Initiative für eine friedliche Lösung des Irak-Konflikts.

Abdullah Gül bemüht sich um eine friedliche Lösung des Irak-Konflikts.
Abdullah Gül bemüht sich um eine friedliche Lösung des Irak-Konflikts.
Zum ersten Mal seit Beginn der Waffenkontrollen vor 36 Tagen inspizierten die UNO-Waffeninspektoren eine Einrichtung in Basra, der zweitgrössten Stadt des Landes. Die Biologen nahmen in der südirakischen Grossstadt das Forschungslabor einer Landwirtschaftsschule unter die Lupe.

In der Nähe von Bagdad suchten Nuklearspezialisten zwei Fabriken auf. Eine weitere Inspektorengruppe stattete einer Alkoholfabrik im Nordosten der Hauptstadt einen Besuch ab. Zwei weitere Expertenteams machten sich auf den Weg zu nicht genannten Einrichtungen.

Abdullah Gül und andere führende arabische Politiker versuchen derweil, einen möglichen Irak-Krieg zu verhindern. Sie setzen sich dafür ein, dass Iraks Präsident Saddam Hussein ins Exil geht. Gül traf laut einem Bericht der britischen Zeitung Daily Telegraph den syrischen Präsidenten Baschar el Assad in Damaskus.

Nach Syrien will Gül auch Ägypten, Iran, Jordanien und Saudi-Arabien besuchen. Der türkische Aussenminister Yasar Yakis bestätigte, dass sich mehrere arabische Regierungen bereit erklärt haben sollen, einen letzten Rücktrittsappell an Saddam Hussein zu richten.

Laut dem Zeitungsbericht gehören Ägypten und Saudi-Arabien zu den Staaten, die diesen Plan unterstützen. Als mögliche Zufluchtsländer für Saddam Hussein kämen Russland, Weissrussland, Ägypten, Libyen und Mauretanien in Frage.

(fest/sda)

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