UNO-Menschenrechtsrat einigt sich im letzten Moment
publiziert: Dienstag, 19. Jun 2007 / 08:10 Uhr

Genf - Nach monatelangen Verhandlungen hat sich der UNO-Menschenrechtsrat in letzter Minute auf seine Arbeitsrichtlinien geeinigt. Demnach werden alle Mitgliedstaaten, auch die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates, zu einer regelmässigen Überprüfung ihrer Menschenrechtssituation verpflichtet.

In Nordkorea hungern Millionen Menschen.
In Nordkorea hungern Millionen Menschen.
3 Meldungen im Zusammenhang
Dies teilte der Rat nach 14-stündigen Verhandlungen am späten Abend mit. Versuche Chinas, für die offizielle Verurteilung eines Landes eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich zu machen, scheiterten vor allem am Widerstand der Europäischen Union (EU).

Zudem strich der Menschenrechtsrat Kuba und Weissrussland von seiner Schwarzen Liste. Zu den neun Ländern, deren Menschenrechtslage weiter genauer beobachtet werden müsse, zählte der Rat Nordkorea, Kambodscha und den Sudan.

Auch die Situation in den palästinensischen Gebieten müsse in besonderer Weise regelmässig überprüft werden, erklärte das UNO-Gremium. Die Liste hatte der Rat von seinem umstrittenen Vorgängergremium, der UNO-Menschenrechtskommission, übernommen.

Der Menschenrechtsrat hatte am 19. Juni 2006 die Menschenrechtskommission abgelöst und genau ein Jahr Zeit bekommen seine zentralen organisatorischen Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch die Frage, wie die gegenseitigen Überprüfungen der Menschenrechtslage in den 47 Mitgliedsländern ablaufen sollen.

(dl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Der UNO-Menschenrechtsrat ... mehr lesen
Momentan sind vierzig Menschenrechts-Sonderberichterstatter im Einsatz.
Genf - Die zweite Session des ... mehr lesen
Die Verhandlungen scheiterten insbesondere am Widerstand islamischer Staaten.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 6°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 7°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 5°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 9°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 11°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten