UNO-Rechte für Behinderte kommen voran
publiziert: Samstag, 26. Aug 2006 / 14:42 Uhr

New York - Die Pläne der UNO zum Schutz der Rechte der weltweit rund 650 Millionen Behinderten sind einen entscheidenden Schritt voran gekommen.

Das Vorhaben dürfte um 2009 in Kraft treten.
Das Vorhaben dürfte um 2009 in Kraft treten.
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Ein Ausschuss der UNO-Vollversammlung empfahl einen entsprechenden Entwurf zur Annahme. Das Papier kann damit im kommenden Monat der UNO-Vollversammlung mit ihren 192 Mitgliedsländern vorgelegt werden. Unterzeichner des Entwurfs verpflichten sich, jegliche Form der Diskriminierung auf Grund einer Behinderung zu unterbinden - unabhängig davon, ob es sich um eine körperliche oder geistige Behinderung handelt.

Gibt es diskriminierende Gesetze, müssten diese abgeschafft werden. Die Vereinbarung spricht Neugeborenen das Recht auf Leben zu und soll sicherstellen, dass behinderte Kinder von ihren Eltern nicht gegen deren Willen getrennt werden dürfen.

Gegen Vorurteile

Die Unterzeichner sagen zudem zu, gegen Vorurteile vorzugehen und verstärkt die Fähigkeiten von Behinderten und deren positiven Beitrag zur Gesellschaft herauszustellen.

«Sie haben eine wunderbare Botschaft in die ganze Welt geschickt», zeigte sich Versammlungs-Präsident Jan Eliasson nach der Annahme des Entwurfs erfreut.

Gegen Vorurteile

«Sie senden die Botschaft, dass wir ein Leben in Würde für alle Menschen möchten und dass alle Menschen gleich sind.» Für den Textentwurf stimmten nach einer zwei Wochen langen Sitzung die Delegierten von 102 Mitgliedsländern.

Fünf Länder stimmten dagegen: Israel, die USA, Kanada, Japan und Australien. Es gab zudem acht Enthaltungen. Nach der Annahme des Entwurfs durch die UNO-Vollversammlung muss das Vorhaben noch unterzeichnet und schliesslich ratifiziert werden. Es wird erwartet, dass es 2008 oder 2009 in Kraft tritt.

(ht/sda)

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