UNO-Sondergesandter wieder in Birma
publiziert: Samstag, 3. Nov 2007 / 12:01 Uhr

Rangun - Gut einen Monat nach der blutigen Niederschlagung friedlicher Proteste durch das Militärregime ist der UNO-Sondergesandte Ibrahim Gambari zum zweiten Mal in Birma eingetroffen.

Ibrahim Gambari will sich mit Vertretern der Militärjunta treffen.
Ibrahim Gambari will sich mit Vertretern der Militärjunta treffen.
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Gambari traf auf dem Flughafen von Rangun, der grössten Stadt des Landes, ein. Von dort wollte er zum Regierungssitz Naypyidaw weiterreisen, wo Treffen mit Vertretern des Militärregimes geplant waren.

Der Besuch Gambaris wird von einem Streit zwischen der UNO und der birmesischen Militärregierung überschattet.

Diese hatte am Freitag den höchsten UNO-Diplomaten im Land, Charles Petrie, zur unerwünschten Person erklärt. Petrie hatte das Regime offen kritisiert und die Armut im Land angeprangert.

Gambari will laut UNO das Thema in seinen Gesprächen mit den Machthabern so bald wie möglich ansprechen.

Gambari war kurz nach der brutalen Niederschlagung der Proteste Ende September schon einmal im Land und hatte mit führenden Regierungsvertretern sowie Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi gesprochen.

(rr/sda)

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