Schnelle Hilfe gefordert
UNO: Über 110'000 Vertriebene in Burma
publiziert: Freitag, 2. Nov 2012 / 21:09 Uhr

Genf - Seit Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen im westburmesischen Bundesstaat Rakhine sind nach UNO-Angaben 110'000 Menschen vertrieben worden. Die Vertriebenen benötigen dringend Nahrung und Schutz.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Unruhen hatten im Juni dieses Jahres begonnen. Vor zwei Wochen war erneut eine Welle der Gewalt ausgebrochen. Mehr als 35'000 Personen seien durch die jüngsten Ereignisse vertrieben worden, teilte das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) in Genf mit. Das erhöhe die Zahl der seit Juni wegen der Unruhen im Bundesstaat Rakhine Vertriebenen auf 110'000.

Die burmesischen Behörden hätten den humanitären Organisationen diese Woche erlaubt, sich in den von der jüngsten Gewalt betroffenen Gebieten ein Bild der Situation und der Bedürfnisse der Bevölkerung zu machen. Dabei hätten sie Gruppen von Vertriebenen vorgefunden, die dringend Lebensmittel und Unterkünfte benötigten.

Das UNHCR rief erneut zur Ruhe zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen auf. Die Mehrheit der Vertriebenen gehört der muslimischen Minderheit der Rohingya an.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Achtens Asien Der Buddhismus ist im Westen als universelle Doktrin der Liebe, des Mitleids und der Gewaltlosigkeit zur Mode geworden. ... mehr lesen
Buddha Statuen in Pagan: Leider nicht mehr Symbole für Friedfertigkeit
Militärangehörige sollen Schleppern burmesische Flüchtlinge in die Arme getrieben haben. (Symbolbild)
Bangkok - Das thailändische Militär ... mehr lesen
Rangun - Dutzende Tote, hunderte Häuser zerstört - in Burma wächst die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der ... mehr lesen
Die etwa 800'000 Muslime in Rakhine gehören den Rohingya an und sind laut UNO eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt.
Rangun - Nach neuen ethnischen Unruhen in Burma sind nach UNO-Angaben tausende Menschen auf der Flucht. Die jüngsten Gefechte zwischen Buddhisten und Muslimen hätten wahrscheinlich mehr als 5500 Menschen dazu veranlasst, in Richtung der bereits völlig überfüllten Flüchtlingslager im Westen des Landes zu fliehen. mehr lesen 
Vor weiteren Gesprächen seien Fortschritte bei der Waffenruhe und Hilfslieferungen nötig, sagte de Mistura.
Vor weiteren Gesprächen seien ...
Zusammenkunft momentan nicht möglich  Genf - Die Friedensgespräche für Syrien in Genf werden nach UNO-Angaben frühestens in einigen Wochen wieder aufgenommen werden können. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen werde keine neue Gesprächsrunde beginnen, sagte der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura. 
Der syrische Staatschef Baschar al-Assad (links) hat Ende Februar überraschend Parlamentswahlen für den 13. April angesetzt. (Archivbild)
Syrer sollen neuen Präsidenten wählen Moskau - Im Bürgerkriegsland Syrien sollen in spätestens anderthalb Jahren unter UNO-Aufsicht ein neuer Präsident und ein neues ...
UNO ruft zur Sonderrunde wegen Syrien auf Genf - Die bevorstehende Runde der Syrien-Friedensgespräche soll sich laut ...
Syrien-Friedensgespräche in Genf um zwei Tage verschoben Genf/Damaskus - Die Wiederaufnahme der Friedensgespräche für ...
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende ...   1
G7 wollen Konjunktur ankurbeln Ise-Shima - Kompromiss in Wirtschaftsfragen, Enttäuschung in der Flüchtlingskrise und Streit mit China. Der erste Tag des G7-Gipfels in Japan ...
G7-Staaten beraten über unsichere Lage der Weltwirtschaft Ise-Shima - Mit Beratungen über Gefahren für die Weltwirtschaft haben die Staats- und Regierungschefs der ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    Unglaublich... was diese angeblichen "Flüchtlinge" da abziehen. Das sind keine ... heute 12:13
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    "Flüchtlingskrise" Lösen kann man das Problem nur in den Ländern aus denen die Leute ... heute 09:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    Deutschland... ist eines der wenigen Länder, das sich enorm mit der Integration der ... Mi, 25.05.16 13:42
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    Der... Grund für die Misere liegt ganz woanders und ist im Prinzip sehr ... Di, 24.05.16 11:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    "Flüchtlingslager-Räumung" Gut für die Einwohner von Idomeni, die nun bald ihr Leben, ihre ... Di, 24.05.16 10:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1760
    Im letzten Moment die Kurve gekriegt! Den Oesterreichern herzlichen Glückwunsch! Unter den Rechten gehts ... Mo, 23.05.16 18:01
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    R. Erdogans... Berater Burhan Kuzu sandte bereits am 10. 5. 2016 eine Drohung gen EU, ... Mo, 23.05.16 17:21
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3936
    In... Syrien gibt es einen Krieg im Krieg. Es herrscht in Syrien schon lange ... Mo, 23.05.16 15:16
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 13°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Basel 13°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Gewitter möglich
St. Gallen 14°C 23°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Bern 13°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Gewitter möglich
Luzern 14°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen gewitterhaft
Genf 12°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Gewitter möglich
Lugano 16°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Gewitter möglich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten