UNO-Unterstützung für Olympische Spiele in Peking
publiziert: Montag, 30. Apr 2007 / 19:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 30. Apr 2007 / 20:04 Uhr

Der UNO-Sonderberater Adolf Ogi führte bei einem Besuch in Peking ein ausführliches Gespräch mit Liu Qi, dem Präsidenten des Organisationskomitees der Olympischen Sommerspiele 2008. Er bot dabei die Unterstützung durch die UNO an.

Alt-Bundesrat und UNO-Sonderberater Adolf Ogi.
Alt-Bundesrat und UNO-Sonderberater Adolf Ogi.
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Die Möglichkeit einer einheitlichen Delegation für Nord- und Südkorea bei den Olympischen Spielen wurde ebenso angesprochen wie die Respektierung der Menschenrechte und der Schutz der Umwelt.

Ogi bot Liu Qi seine Mithilfe an für eine Partnerschaft zwischen den Olympischen Spielen und den UNO-Organisationen.

«Grüne Spiele»

Im Vordergrund stehen die umweltfreundlichen «grünen Spiele» in Zusammenarbeit mit der UNO-Umweltorganisation UNEP, die olympischen Jugendlager zusammen mit UNICEF und der Bau von Sportanlagen in Wohngegenden in Zusammenarbeit mit UNHABITAT.

Der frühere Bundesrat erinnerte ausserdem an die Idee des olympischen Waffenstillstands, der in der Antike während der vier Wochen der Olympischen Spiele herrschte.

Er begrüsste den zunehmenden internationalen Einsatz der Volksrepublik China für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden und die Leistung der chinesischen Schulen, die jeden Tag eine Stunde Sport im Unterrichtsplan haben.

Ogi traf Ban Ki-Moon in Genf

Unmittelbar vor seiner Reise nach Peking hatte sich Sonderberater Adolf Ogi in Genf mit dem UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon getroffen. Der Generalsekretär würdigte Ogis Aufbauarbeit. Beide stimmten überein, dass der Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden nunmehr innerhalb der Organisation der Vereinten Nationen einen festen Platz bekommen soll.

Damit sollen die Möglichkeiten noch besser genutzt werden können, durch den Sport Gesundheit und Bildung, aber auch wirtschaftlichen Fortschritt und Frieden zu fördern.

(li/sda)

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