UNO erwägt Sanktionen gegen Miliz in Kongo
publiziert: Samstag, 20. Okt 2012 / 13:18 Uhr
Der Sicherheitsrat zeigte sich in seiner Erklärung zutiefst besorgt über die immer schlechtere politische und humanitäre Situation in Kongo.
Der Sicherheitsrat zeigte sich in seiner Erklärung zutiefst besorgt über die immer schlechtere politische und humanitäre Situation in Kongo.

New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat das frisch in das Gremium gewählte Ruanda aufgefordert, sich stärker an einer friedlichen Lösung des Konflikts im Nachbarland Kongo zu bemühen. Alle Nachbarstaaten - und «besonders Ruanda» - müssten sich dringend im konstruktiven Dialog mit dem Kongo engagieren.

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Dies hiess es in einer in New York veröffentlichten Erklärung. Ruanda war erst am Donnerstag als neues nichtständiges Mitglied für zwei Jahre ab Anfang 2013 in das Gremium gewählt worden. Menschenrechtsorganisationen hatten dies kritisiert, weil Ruanda Rebellen im Kongo unterstütze und damit ein Waffenembargo des Sicherheitsrats verletzt habe.

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo toben seit Monaten blutige Kämpfe zwischen Rebellengruppen und Regierungstruppen. Hunderttausende Zivilisten sind auf der Flucht vor Tod und Gewalt.

Der Sicherheitsrat zeigte sich in seiner Erklärung zutiefst besorgt über die immer schlechtere politische und humanitäre Situation in dem zentralafrikanischen Land. Das Gremium kündigte gezielte Sanktionen gegen die als besonders gefährlich geltenden Rebellen der Miliz M23 an.

(asu/sda)

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