UNO hofft auf Milliarden-Spende für Haiti
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2010 / 07:45 Uhr

New York - Zu der internationalen Geberkonferenz für Haiti werden in New York Vertreter von 136 Staaten erwartet. Die Vereinten Nationen hoffen, dass rund vier Milliarden Dollar für das im Januar durch ein Erdbeben zerstörte Land zusammenkommen.

Die Vereinten Nationen hoffen, dass rund vier Milliarden Dollar für Haiti zusammenkommen.
Die Vereinten Nationen hoffen, dass rund vier Milliarden Dollar für Haiti zusammenkommen.
5 Meldungen im Zusammenhang
Der haitianische Ministerpräsident Jean-Max Bellerive will einen «Aktionsplan für nationalen Wiederaufbau und Entwicklung» vorstellen. Dabei soll der Wiederaufbau staatlicher Institutionen und Strukturen im Mittelpunkt stehen.

Den Vorsitz der Konferenz hat Haitis Präsident René Préval, ihm zur Seite stehen UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Aussenministerin Hillary Clinton. Für die Schweiz nimmt Martin Dahinden, Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), an der Versammlung teil.

Die Schweiz unterstützt den Wiederaufbau in dem krisengeschüttelten Land bis 2012 mit 36 Millionen Franken, wie der Bundesrat letzte Woche bekanntgab.

55 Mio. Franken aus der Schweiz

Sie engagiert sich insbesondere für den Wiederaufbau von Schulen und Spitäler sowie die Sanierung von Trink- und Abwasseranlagen ausserhalb von Port-au-Prince. Neben den 36 Millionen Franken kommen weitere 55 Millionen Franken aus der Schweiz, die von der Glückskette gesammelt wurden.

Bei dem Erdbeben waren 220'000 Menschen ums Leben gekommen, 1,3 Millionen wurden obdachlos. Die Schäden des Bebens werden auf sieben Milliarden Dollar geschätzt, für den von der UNO und den USA vorgelegten Aufbauplan wären 11,5 Milliarden Dollar nötig.

«Der Eingang stagniert»

Die Spendengelder fliessen allerdings nicht wie gewünscht: Nach Angaben der UNO sind von den von ihr angeforderten 1,44 Milliarden Dollar bisher erst 48 Prozent eingegangen. Das ist derselbe Stand, den die UNO vor fünf Wochen angegeben hatte. «Der Eingang stagniert», bestätigte ein UNO-Sprecher.

(ade/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Warb für Haiti-Hilfe: Ex-Präsident Bill Clinton.
New York - Die Vereinten Nationen ... mehr lesen
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bedient ein Spendentelefon der Glückskette für die Erdbebenopfer in Haiti.
Insgesamt hat die internationale Hilfe ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. Die Stadt Wil wurde von Pro Infirmis Schweiz als Pilotgemeinde ausgewählt. Bereits wurden 100 Objekte erfasst. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 4°C 15°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen freundlich
Basel 7°C 17°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
St. Gallen 6°C 13°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass freundlich
Bern 7°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen freundlich
Luzern 8°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen freundlich
Genf 8°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Lugano 4°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten