UNO setzt auf Gentechnik
publiziert: Montag, 17. Mai 2004 / 14:41 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Mai 2004 / 15:10 Uhr

Rom - Im Kampf gegen Hunger und Unterernährung in den Entwicklungsländern setzen die Vereinten Nationen (UNO) jetzt auf den Einsatz von Gentechnik. Das geht aus dem Jahresbericht der UNO-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) hervor.

FAO-Generaldirektor Jacques Diouf sieht durchaus auch die Risiken der Gentechnik.
FAO-Generaldirektor Jacques Diouf sieht durchaus auch die Risiken der Gentechnik.
Darin heisst es, gentechnisch veränderte Pflanzen böten armen Bauern in der Dritten Welt die Chance zu erheblichen Steigerungen ihrer Ernten. Allerdings ist im Bericht, der in Rom veröffentlicht wurde, auch von ungeklärten Risiken für Umwelt und Gesundheit die Rede.

Noch immer leiden gemäss FAO-Generaldirektor Jacques Diouf weltweit 842 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Bis zum Jahr 2030 müssten zusätzlich zwei Milliarden Menschen ernährt werden.

Resistent, ertragreich und hoher Nährwert

Gentechnisch veränderte Pflanzen böten nicht nur die Möglichkeit höherer Erträge. Es könnten auch Pflanzen entwickelt werden, die resistent gegen Schädlinge und Trockenheit in der Dritten Welt seien oder einen höheren Gehalt an Nährwerten hätten.

Dafür müsste aber die Gen-Forschung auch auf die Bedürfnisse der armen Bauern in Afrika und in Asien ausgerichtet werden, fordert Diouf. In dem Bericht heisst es zugleich, die FAO sei sich der möglichen Risiken für die Umwelt und Nahrungsmittel-Sicherheit sehr wohl bewusst.

Zwar seien sich Wissenschafter heute zumeist einig, das Gen-Nahrung für den Menschen ungefährlich sei. Aber noch wissen wir nur wenig über die langfristigen Folgen.

(fest/sda)

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