UNO will Völkermord in Kongo verhindern
publiziert: Freitag, 16. Mai 2003 / 08:22 Uhr

New York - Die UNO ist intensiv um die Aufstellung einer internationalen Eingreiftruppe bemüht. Diese soll im Nordosten Kongos einen befürchteten Völkermord verhindern.

Durch die anhaltenden Kämpfe der Hema und Lendu sind Tausende Menschen auf der Flucht.
Durch die anhaltenden Kämpfe der Hema und Lendu sind Tausende Menschen auf der Flucht.
Mehrere Regierungen in Afrika, Europa und Asien hätten inzwischen aktives Interesse an der Bereitstellung von Soldaten geäussert, sagte ein UNO-Sprecher. Allerdings werde man keine konkreten Angaben über Beiträge einzelner Länder machen, solange das Paket nicht geschnürt ist.

Durch die anhaltenden Kämpfe zwischen Milizen der verfeindeten Völker der Hema und Lendu hat sich die Notlage tausender Menschen in der Stadt Bunia und deren Umgebung im Nordosten Kongos weiter verschärft.

Mit einer Waffenruhe soll ermöglicht werden, tausende Zivilisten in Sicherheit zu bringen. In zwei UNO-Stützpunkten in Bunia hielten sich derzeit insgesamt etwa 8000 Flüchtlinge auf.

Der Stellvertretende Kommandeur der UNO-Mission für Kongo (MONUC), Brigadegeneral Roberto Martinello, stehe mit Vertretern der verfeindeten Völkerschaften in Verhandlungen über eine Waffenruhe, sagte der Sprecher. Auch der kongolesische Präsident Joseph Kabila traf Vertreter der verfeindeter Stämme, um zu vermitteln.

(bsk/sda)

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