US-Armee findet drei enthauptete Leichen in Irak
publiziert: Mittwoch, 15. Sep 2004 / 19:57 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Sep 2004 / 20:18 Uhr

Bagdad - Die US-Armee hat nördlich von Bagdad drei enthauptete Leichen gefunden. Eine Patrouille sei an einer Autobahn auf die Körper und die abgetrennten Köpfe gestossen, bestätigte ein Armeesprecher in Tikrit.

Eine Patrouille sei auf die Körper und die abgetrennten Köpfe gestossen.
Eine Patrouille sei auf die Körper und die abgetrennten Köpfe gestossen.
Islamistische Extremisten hatten in den vergangenen Monaten in Irak mehrere ausländische Geiseln enthauptet. Ob es sich bei den drei nun gefundenen Leichen ebenfalls um Opfer von Geiselnehmern handelte, war unklar.

Ein vor zwei Monaten entführter Türke wurde inzwischen freigelassen. Er befinde sich in der türkischen Botschaft in Bagdad, sagte sein Bruder der Nachrichtenagentur Anadolu. Ein jordanischer Lastwagenfahrer ist dagegen noch immer in der Gewalt von Geiselnehmern.

Die jordanische Firma, die ihn beschäftigte, erklärte laut dem arabischen Nachrichtensender El Dschasira, sie werde die Arbeit in Irak beenden. Damit kam sie der Forderung der Kidnapper nach.

Die Entführung ausländischer Zivilisten durch Extremistengruppen erregt auch bei den Irakerinnen und Irakern Unwillen. So gingen in Bagdad rund 100 Personen aus Protest auf die Strasse. Hände weg von den Unschuldigen! stand auf einem ihrer Transparente.

Ein Redner forderte die Freilassung der beiden Italienerinnen, die am 7. September in Bagdad entführt worden waren. Ihr Schicksal war weiterhin unklar. Dasselbe galt für die beiden entführten französischen Journalisten Christian Chesnot und Georges Malbrunot.

Die Kämpfe in Irak gehen derweil weiter. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und US-Soldaten in Ramadi sind nach amtlichen Angaben zwölf Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person sei bei einer Explosion in der Sunnitenstadt getötet worden, teilte das irakische Gesundheitsministerium mit.

(bert/sda)

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