US-Armee weist Schlamperei-Vorwurf zurück
publiziert: Dienstag, 7. Mrz 2006 / 15:20 Uhr

New Orleans - Die US-Armee hat den Vorwurf der Schlamperei bei der Reparatur von gebrochenen Dämmen in New Orleans zurückgewiesen.

Die Stadt werde von einer neuerlichen Flutkatastrophe verschont bleiben.
Die Stadt werde von einer neuerlichen Flutkatastrophe verschont bleiben.
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Bei der Instandsetzung der 270 Kilometer langen Dammanlagen würden die richtigen Materialien verwendet und alle Standards eingehalten.

Sollte New Orleans erneut von einem Hurrikan der Stärke von «Katrina» getroffen werden, werde die Stadt von einer neuerlichen Flutkatastrophe verschont bleiben, sagte der Kommandant der Ingenieurcorps, General Carl Strock, in Washington.

In tiefer gelegenen Stadtteilen werde es jedoch wieder einige Überschwemmungen geben, falls die Sturmflut Wasser über die Dammkronen drücken sollte.

Fertigstellung vor neuer Hurrikan-Saison

Die Reparaturarbeiten an den Dämmen sollen nach den Worten von Strock vor Beginn der neuen Hurrikan-Saison am 1. Juni abgeschlossen werden. Derzeit sei die Kapazität der Pumpen zu 85 Prozent wieder hergestellt.

Die «Washington Post» hatte berichtet, dass die reparierten Dämme in New Orleans möglicherweise sogar noch schwächer seien als vor der Flutkatastrophe Ende August vergangenen Jahres. Als Grund wurde angegeben, dass durch den Wettlauf mit der Zeit Standards nicht eingehalten würden.

Bergung von Toten nicht abgeschlossen

Auch sechs Monate nach «Katrina» werden an der Südküste der USA noch immer Tote aus zerstörten Häusern geborgen. Feuerwehrleute mit Leichenspürhunden entdeckten in einem bereits Monate zuvor durchsuchten Haus ein weiteres Opfer, wie der Leiter der Feuerwehr- Sondereinsätze, Steve Glynn, sagte.

Wegen des starken Verwesungszustandes konnte demnach selbst das Geschlecht der Leiche bislang nicht festgestellt werden. Seit der Wiederaufnahme der Suche am vergangenen Freitag wurden damit bisher zwei Leichen gefunden.

Offiziell waren die Durchsuchungen in New Orleans am 3. Oktober eingestellt worden. 972 Tote wurden bis zu diesem Zeitpunkt geborgen. Mindestens 131 weitere Leichen kamen später noch hinzu. Die Feuerwehr hatte die Suche noch bis Dezember fortgesetzt.

(bert/sda)

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