US-Banken suchen Schutz vor Cyber-Attacken
publiziert: Sonntag, 13. Jan 2013 / 21:22 Uhr
Es steht die Vermutung im Raum, dass ein Teil der Angriffe direkt aus dem Iran kommt.
Es steht die Vermutung im Raum, dass ein Teil der Angriffe direkt aus dem Iran kommt.

Washington - Rund eine Hand voll grosser US-Banken ist nun an die Nationale Sicherheitsbehörde (NSA) herangetreten und bittet um Schutz vor gefährlichen Cyber-Angriffen.

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Bereits seit Jahren sind US-Geldhäuser mit ernstzunehmenden Angriffen aus dem Web konfrontiert, doch seit vergangenem September hat sich die Lage allmählich verschärft, heiss es aus informierten Kreisen. Die Zusammenarbeit zwischen Banken und NSA zeigt zudem, dass die US-Regierung Cyber-Attacken auf den heimischen Finanzsektor als nationale Bedrohung ansehen.

Finanzsektor besonders heikel

Es steht die Vermutung im Raum, dass ein Teil der Angriffe direkt aus dem Iran kommt. Cyber-Security wird in Washington gross geschrieben, da man sich der möglichen Schäden bewusst ist. Vor allem die Bank of America, die PNC Bank, Wells Fargo, Citigroup, HSBC und Sun Trust gelangten in der Vergangenheit ins Visier von Cyber-Kriminellen. Die Täter greifen täglich bis zu sieben Geldhäuser an, ausschliesslich an einem Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, Tage mit hoher Intensität bei Finanztransaktionen.

Die Betroffenen werden dabei in erster Linie in Form von DDoS-Attacken (Distributed Denial-Of-Service) in Bedrängnis gebracht. Die Webserver der Institute werden im Zuge dessen mit Traffic ein bis zwei Stunden lang stark überlastet. Die Folgen sind meistens eine enorme Verlangsamung oder der totale Zusammenbruch des Systems. Heikle Daten könnten somit manipuliert und in falsche Hände geraten.

NSA mit 20-jähriger Erfahrung

Richard George, Ex-NSA-Mitarbeiter und jetzt Professor für Angewandte Physik, sagt, dass im Laufe der vergangenen zehn Jahre die Sicherheitsbehörde jährlich rund zehn Firmen beim Schutz vor Angriffen auf ihr Netzwerk unterstützt hat. Im Jahr 2010 hat auch Google die NSA um Hilfe gerufen als vermutlich in China agierende Hacker das System des Internet-Riesen angegriffen hatten. Die National Security Agency verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung bei der Unterstützung von Firmen, die gezielt Software für das US-Verteidigungsministerium zur Verfügung stellen.

 

 

(fest/pte)

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