Geheimdienst
US-Botschafterin sieht Schweiz am Anfang der Überwachungsdebatte
publiziert: Sonntag, 5. Okt 2014 / 12:37 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 5. Okt 2014 / 18:59 Uhr
Suzan LeVine, US-Botschafterin
Suzan LeVine, US-Botschafterin

Bern - US-Botschafterin Suzi LeVine sieht die Schweiz erst am Anfang der Debatte über die Terrorabwehr. Die jüngsten Berichte über mutmassliche Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) in der Schweiz hätten die Bedrohung aber stärker ins Bewusstsein gerückt.

1 Meldung im Zusammenhang
«In gewisser Hinsicht ist es eine gute Sache, dass die Gefahr nun auch in der Schweiz sichtbar ist», sagte die Botschafterin in einem Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag». Inzwischen sei die Rede von 30 bis 40 Personen, die als potenzielle Gefahr erkannt worden seien. Die Sicherheitsbehörden der Schweiz und der USA arbeiteten zusammen.

Die Frage sei, wie man Terroristen und ihren Plänen auf die Spur kommen, gleichzeitig aber das Recht der Bürger auf ihre Privatsphäre berücksichtigen könne. «Ich glaube, diese Debatte muss auch in der Schweiz geführt werden», sagte LeVine.

«Die Schweiz befindet sich aus meiner Sicht erst noch am Anfang dieser notwendigen Debatte, welche Massnahmen es braucht im Kampf gegen terroristische Gefahren und die Sicherstellung der Privatsphäre.» Man könne «nicht 100 Prozent Sicherheit und 100 Prozent Privatsphäre» haben.

(asu/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Schon bei ihrem Amtsantritt macht sie von sich reden: Suzi LeVine, die neue ... mehr lesen
Eid auf die Verfassung in elektonischer Form.
Nein. Eine
Überwachung der Bürger nach amerikanischem Vorbild halt ich in der Schweiz nun wirklich nicht für erforderlich.
Ausserdem haben die US Behörden dank der Überwachung der Geldströme - Swift etc. - schon lange mehr als einen Fuss in sensiblen Bereichen der Schweizer Wirtschaft.

Das man vorsichtig sein sollte gegenüber extremen Gruppierungen ist unbestritten. Den Bürger aber unter Generalvedacht zu stellen, ist kontraproduktiv und verträgt sich nicht mit einer freien Gesellschaft.
Freiheiten abzuschaffen unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung, ist ein etatistischer Ansatz, der die Zwecke der Terroristen umsetzt.

Etwa so, wie die Kettenbrief - Hoax, dass man all seinen Kontakten eine Email schreiben soll, um sie vor einem Virus zu warnen.
Der Virus hätte genau dasselbe getan. Alle Kontakte mit einer Email angeschrieben.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Verbände Detailhandelsumsätze im März 2020  Bern - Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im März ... mehr lesen  
Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen und realen Umsätze von jeweils 8,4%.
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 18°C 24°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 19°C 25°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
St. Gallen 17°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 17°C 24°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern 18°C 23°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 18°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Lugano 21°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten